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Wie lange fliegt der denn? Ermittlung der maximalen Flugzeit

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Wie lange fliegt der denn...
...fragt jeder zweite Zuschauer

Ich sage ab jetzt: 36 Minuten
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(zugegeben: es gab schon bessere Videos, aber darum ging es hier nicht)

Das ist genau der theoretische Wert, den ich vorher berechnet hatte.
Wie man das berechnet, habe ich hier beschrieben: FlugZeit

Wer also mal wissen will, wie lange sein MK mit einem dickeren Akku fliegen könnte, überschlägt das Gesamtgewicht des MK mit dem anderen Akku und berechnet es nach der Formel.
Mit drei Akkus (15000mAh) könnte ich beim Hexa also nach der Formel die 40min-Marke brechen.
« Bearbeitet von IngoB am 08.10.2009 16:35. »
IQA
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Ich hatte so was Ähnliches mal als Tabelle gemacht:
http://forum.mikrokopter.de/topic-post146587.html#post146587

Man sollte noch berücksichtigen, dass über 200g/Motor die 10" EPPs nicht mehr linear zu rechnen sind (vieleicht im ruhigen Schwebeflug noch).
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da braucht man ja langsam ein Netzteil für die Funke !
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Cool, ich habs mal bei meinem Okto nachgerechnet, und es stimmt exakt.

Bei der Gelegenheit hab ich auch mal nach LiPos gesucht und denke dass ich zwei 4500mAh LiPos unter den Okto kriegen sollte, der dann mit Kamera 24 Minuten fliegen würde.

Frage:

Da ich zu dem Thema nichts gefunden habe: Kann ich die 2 LiPos einfach parallel anschliessen, oder was sollte ich da beachten?




HolgerB meinte
...fragt jeder zweite Zuschauer

Ich sage ab jetzt: 36 Minuten
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(zugegeben: es gab schon bessere Videos, aber darum ging es hier nicht)

Das ist genau der theoretische Wert, den ich vorher berechnet hatte.
Wie man das berechnet, habe ich hier beschrieben: FlugZeit

Wer also mal wissen will, wie lange sein MK mit einem dickeren Akku fliegen könnte, überschlägt das Gesamtgewicht des MK mit dem anderen Akku und berechnet es nach der Formel.
Mit drei Akkus (1500mAh) könnte ich beim Hexa also nach der Formel die 40min-Marke brechen.
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Ironisches Vergleichen: ;)

http://forum.mikrokopter.de/topic-post154395.html#post154395
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Ahoi,
sind zufällig noch von anderen Motoren die Kennlinien bekannt bzw. hat die schon mal jemand erstellt?

@Holger
Wie tief hattest du bei deinem Versuch die Akkuwarnung eingestellt? (Falls es im Video gesagt wurde, bitte nicht hauen, ich habe ein paar Stellen übersprungen...)
Die Flugzeit ist in der Tat schon beachtlich, wenn man nun den Nachbarn per Videodownlink filmt, kann man ja glatt schon das Popcorn auspacken ;)
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@Bogomir:
Dein Exel schätzt im unteren Bereich im Grunde ganz gut.
Aber die echte Kennlinie wäre schon besser. Es kommt bei dem Exel z.B. die selbe Flugzeit heraus, wenn man von 4 auf 8 Motoren umstellt.

Das wäre doch mal eine schöne Aufgabe für einen Programmierer oder Studenten. Die Tabelle sollte man als Textfile vielleicht sogar reinladen können.
Die Punkte zwischen den Messwerten sollte man linear interpolieren.
IQA
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Jaja... da ist praktisch gar keine Kennlinie drin - das Teil rechnet einfach linear.

Und mit dem Studenten hst Du absolut recht! Sowas bietet sich da geradezu an!

Könnte man mit der neuen Firmware nicht sogar den Schwebestrom ermitteln, und darüber rechnen?
Entwickler, Admin
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GunterB meinte
Bei der Gelegenheit hab ich auch mal nach LiPos gesucht und denke dass ich zwei 4500mAh LiPos unter den Okto kriegen sollte, der dann mit Kamera 24 Minuten fliegen würde.

Ich hatte unseren 5000er in Flach drunter:
https://www.mikrocontroller.com/index.php?main_page=product_info&cPath=87&products_id=440

GunterB meinte
Da ich zu dem Thema nichts gefunden habe: Kann ich die 2 LiPos einfach parallel anschliessen, oder was sollte ich da beachten?

Wenn beide ganz voll sind, macht denen das nichts aus, weil dann die Spannung gleich ist.

Dracos-Carazza meinte
sind zufällig noch von anderen Motoren die Kennlinien bekannt bzw. hat die schon mal jemand erstellt?

Ich kann noch messen:
2824-34 an 10" und 3S (wie unsere M-Sets)
2827-35 an 12" und 3S (wie unser L2-Set)

Dracos-Carazza meinte
Wie tief hattest du bei deinem Versuch die Akkuwarnung eingestellt? (Falls es im Video gesagt wurde, bitte nicht hauen, ich habe ein paar Stellen übersprungen...)

3,3V pro Zelle = 13,2V
IQA
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GuenterB meinte
Da ich zu dem Thema nichts gefunden habe: Kann ich die 2 LiPos einfach parallel anschliessen, oder was sollte ich da beachten?


Ja, das geht. Es reicht normalerweise, wenn man die Akkus über die dicken Kabel verbindet. Besser ist es, wenn man die Akkus über die Balancerstecker verbindet. Nur müsen in jedem Fall die Zellen den gleichen Ladezustand haben, sonst fließen hohe Ausgleichströme.

Was z.B. auch geht, ist die Akkus einmal einzeln vollzuladen, dann "zu verheiraten" und dann einfach zusammengesteckt lassen - auch beim Laden. Die Ladetzeit verdoppelt sich, aber die Zellen sind dann halt immer gleich.

So kann man z.B. beim Octo mit einem Akku 4 Regler betreiben und mit dem anderen Akku die anderen 4 Regler. Die Akkus gleichen sich aber untereinander aus, also leeren sie sich auch gleichmäßig.

Das geht natürlich auch mit 3 oder 4 Akkupacks. Nur dafür würde ich mir dann eine Platinenleiste mit den Balancerbuchsen bauen, an die ich die Akkus dann einfach anstecke.
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sollte man nicht die nachgeladene kapazität als berechnungsgrundlage nehmen?
weil bei einer warnschwelle von 3,3v bleibt doch eine menge ladung im tank.
« Bearbeitet von kurbel am 08.10.2009 21:30. »
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Bogomir67 meinte
Was z.B. auch geht, ist die Akkus einmal einzeln vollzuladen, dann "zu verheiraten" und dann einfach zusammengesteckt lassen - auch beim Laden. Die Ladetzeit verdoppelt sich, aber die Zellen sind dann halt immer gleich.

So kann man z.B. beim Octo mit einem Akku 4 Regler betreiben und mit dem anderen Akku die anderen 4 Regler. Die Akkus gleichen sich aber untereinander aus, also leeren sie sich auch gleichmäßig.


Nur über die Balancerkabel würde ich auf gar keinen Fall verbinden. Wenn nur von einem Akku Strom gezogen wird verteilt sich das auch über den Balanceranschluss 1:1 auf beide Akkus. Ich glaube nicht das das den kleinen Balancersteckern und Kabeln gefällt.

Wenn "verheiraten" dann Balancer UND Hauptkabel verbinden. Somit kannst du auch problemlos die doppelte Ladestromstärke eines Akkus raufgeben und hast die Ladezeit nur eines Akkus.
IQA
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Das macht aber nichts aus, die Kabel vertragen das prima. Da wird auch nichts warm. Sicher ist eine dickere Verbindung besser, aber ich halte den Vorteil der kommunizierenden Einzelzellen für höherwertig.

Man könnte auch nur Minus hart durchverbinden und alle anderen Adern über je einen 2,2Ohm verbinden. Das würde die Umladeströme begrenzen.

Das würde ih aber nur machen, wenn jeder Akku da seine Regler versorgt, und nicht beide Akkus alle Regler.
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Mit dem hier im Forum schon häufiger genannten empirschen Energiebedarf von ca. 100 W/gh läßt sich die Flugdauer aus der Akkukapazität und dem Startgewicht ebenfalls recht gut abschätzen:

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Jetzt ist nur die Frage: "Wie fliegt es sich besser?"
Ansonsten: echt beachtlich... ein optimiertes System hat dann einiges an Potential...

Gruß
Janis
« Bearbeitet von Janis am 08.10.2009 21:19. »
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Ich hatte mal mit Maple ausgerechnet welche Flugzeit zu erreichen sein müsste.
Das könnte ich aber auch in ein PHP Skript bauen. Nicht ganz so einfach kann man die GramProWatt Funktion fitten das hatte ich manuell nach den Daten von Hkopter für epp1245 an DAT750 gemacht.


> restart;
> Akkuanzahl:=2;
Akkuanzahl := 2
Nutzlast:=0;
Nutzlast := 0
> Motoranzahl:=4;
Motoranzahl := 4
> Akkugewicht:=210;
Akkugewicht := 210
> Akkuspannung:=10.6;
Akkuspannung := 10.6
> AkkuAh:=2.9;
AkkuAh := 2.9
> Rahmengewicht:=220;
Rahmengewicht := 220
> Motorengewicht:=80+12+24; (motor, prop, regler)
Motorengewicht := 116
> Elektronikgewicht:=60;
Elektronikgewicht := 60
>Abfluggewicht:=Rahmengewicht+Motoranzahl*Motorengewicht+Elektronikgewicht+Akkuanzahl*Akkugewicht+Nutzlast;
Abfluggewicht := 1164
> Schwebeschub:=evalf(Abfluggewicht/Motoranzahl);
Schwebeschub := 291
> GrammProWatt:=12.3-0.00997*Schwebeschub+0.00000344697*Schwebeschub^2;
GrammProWatt := 9.690622867 (Als Polinom Fit steigt leider bei extrapolation für hohe schübe wieder an)
> GrammProWatt:=12.15689*exp(-1*Schwebeschub*0.00077);
GrammProWatt := 9.716505985 (Fit als e-Funktion kann auch für grössere Schübe als gemessen extrapolieren)
> Schwebeleistung:=Abfluggewicht/GrammProWatt;
Schwebeleistung := 119.7961491
> Schwebestrom:=Schwebeleistung/Akkuspannung/Motoranzahl;
Schwebestrom := 2.825380875
> Energiemenge:=Akkuspannung*AkkuAh*Akkuanzahl;
Energiemenge := 61.48
> Schwebeminuten:=Energiemenge/Schwebeleistung*60;
Schwebeminuten := 27.81968486
> plot3d([Schwebeminuten,Abfluggewicht/1000], Akkuanzahl=1..6, Nutzlast=1..2000);


Den 3dPlot kann man sich in Maple dann von allen Seiten angucken. Obere Fläche ist Flugzeit und untere Fläche ist Abfluggewicht.
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plot(12.15689*exp(-1*x*0.00077), x=1..1500); //x ist der Schub und y GrammProWatt
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Langer Post mit viel Kram drin. Ich hoffe es ist nicht zu unübersichtlich.
IQA
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Für welche Motor/Propellerkombination gilt die Kurve? Shop-Roxxy mit EPP1045?
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mennetarms meinte
das hatte ich manuell nach den Daten von Hkopter für epp1245 an DAT750 gemacht.


Eventuell diese genannten?
« Bearbeitet von Loewe am 19.11.2009 15:26. »
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Bin begeistert von dem Überblick. Trotz anderer Motoren und 12er Props haut die Berechnung zu meinem Okto ziemlich gut hin. Anstatt der angegebenen 1260gr ohne Akku wiegt meiner stolze 2200gr mit Akku (Rahmenmarke "Eigenbau", 3300mAh/4S) Das macht laut Holgers Überblick eine Zuladung von 1kg und damit 9 min. Passt. Soviel hat er auch gebracht :-)

Nun muss ich wohl schauen was ich noch am Rahmen verbesser kann ... :-))

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