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| Mitglied Registriert seit: May 2010 Beiträge: 1318 Ort: Lohmar | Moin,
mal eine gewagte, aber dennoch knifflige Frage: Viele hier wuchten ihre EPP-Props ja durch Ausbalancieren und dem Aufkleben von Tesa... so mache ich es bisher auch. Funktioniert gut, haftet auch gut, nur optisch siehts nicht wirklich toll aus. Jetzt ist das Tesa ja sehr leicht und ich stelle mir gerade vor, ich würde anstatt Tesa auf die zu leichte Seite aufzukleben auf der anderen Seite ein sehr feines Loch mitten in den dicken Bereich des Props bohren. Wenn ich an das geringe Gewicht des Tesabandes denke, dann dürfte teilweise ja schon ein 0,5mm Loch im Vergleich reichen, welches die Gesamt-Stabilität des Props nur unwesentlich bis gar nicht beeinflussen dürfte.
Was denkt Ihr dazu? |
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| Mitglied Registriert seit: Nov 2009 Beiträge: 1954 Ort: Moorenweis Quirlschnitzer | Supi..dann würde jeder ein Loch bohren...tolle Pfeiffgeräusche und Verwirbelungen vom feinsten Lies dich da mal bisl durch http://www.powercroco.de/Auslegungsoptimierung.html |
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| Mitglied Registriert seit: Jan 2008 Beiträge: 697 Ort: Otterberg | einfacher ist es, einfach am Prop Ende gefühlvoll etwas ab zu schneiden.
Uwe |
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| Mitglied Registriert seit: May 2010 Beiträge: 1318 Ort: Lohmar | slavezero meinte einfacher ist es, einfach am Prop Ende gefühlvoll etwas ab zu schneiden.
Erzeugt das denn nicht auch ungewollte Verwirbelungen oder unsymmetrische Schubkräfte? |
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| Mitglied Registriert seit: Jan 2008 Beiträge: 697 Ort: Otterberg | Brad meinte Erzeugt das denn nicht auch ungewollte Verwirbelungen oder unsymmetrische Schubkräfte?
- ungewollte Verwirbelungen? weiß ich nicht. ich habe keinen Windkanal - unsymmetrische Schubkräfte? Nö, warum? |
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| MK-Betatester Registriert seit: Apr 2007 Beiträge: 4439 | Für Einsteiger: Es gibt die so genannte statische und dynamische Unwucht. Die statische wird durch das klassische Auswiegen beseitigt. Die dynamische zu beseitigen, ist schwieriger. Sie entsteht durch Asymmetrien in Auftrieb und Spurlauf. Der größte Fehler ist es, wie oben vorgeschlagen, Blätter einseitig zu kürzen. Dann stimmt zwar das statische Gleichgewicht, aber die Props vibrieren weiter. |
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| Mitglied Registriert seit: May 2010 Beiträge: 1318 Ort: Lohmar | Hi Czecky, Czecky meinte Supi..dann würde jeder ein Loch bohren...
Was ja kein Problem wäre, falls das Prinzip funktioniert Czecky meinte tolle Pfeiffgeräusche und Verwirbelungen vom feinsten
Bist Du sicher? Ich spreche von 0,5mm Lochdurchmesser, nicht 0,5cm. Ich werde das kurzfristig mal testen, aber ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass sich diese Winzigkeit derart bemerkbar macht. Czecky meinte Lies dich da mal bisl durch http://www.powercroco.de/Auslegungsoptimierung.html
Hab ich... aber leider nix über Löcher in Props gefunden  |
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| Mitglied Registriert seit: Mar 2007 Beiträge: 4475 Ort: MVP | ihr tut ja gerade so als seien diese propeller sowas von präzisionsteilen. (manche propeller kommen so schlecht aus der fertigung, das die nur besser werden können) propeller geschabt, hat man schon zu holzpropellerzeiten.  « Bearbeitet von JUERGEN_ am 06.10.2010 07:21. » |
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| MK-Betatester Registriert seit: May 2007 Beiträge: 2488 Ort: Liebenburg | Hi Gelochte Props sind auch besser für die Regelung, sie werden leichter und sehen "stylischer" aus Abschaben vorsichtig, das macht man seit Jahrzehnten so. wowie |
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| Mitglied Registriert seit: Jan 2008 Beiträge: 697 Ort: Otterberg | ufo-juergen meinte Der größte Fehler ist es, wie oben vorgeschlagen, Blätter einseitig zu kürzen. Dann stimmt zwar das statische Gleichgewicht, aber die Props vibrieren weiter.
Das ist so nicht ganz richtig. Richtig ist, mit wuchten beseitigt man keine Vibrationen / flattern der Blätter bzw. den Höhenschlag (?) der neuen EPP. Das dynamische Wuchten, voraus gesetzt man hat einen geeigneten Messplatz ist viiiiel genauer als das "auspendeln" und entsprechendes Tesa geklebe. Was das "Beschneiden" der Blätter betrifft, dadurch das das an den Blattspitzen erfolgt, brauch ich nur minimal Material weg zu nehmen. *scheeener als das Tesa gebabs siehts auch noch aus Uwe |
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| Mitglied Registriert seit: Nov 2009 Beiträge: 1954 Ort: Moorenweis Quirlschnitzer | Und wenn das eine Löchlein nicht reicht, wird solang gebohrt bis es passt..nennt man Funktionspropeller Mein Gott sind wir wieder böse  |
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| Mitglied Registriert seit: May 2010 Beiträge: 1318 Ort: Lohmar | Czecky meinte Mein Gott sind wir wieder böse 
In der Tat  Hättste ruhig mal mit der gleichen Ernsthaftigkeit wie der Fragesteller angehen können, oder hast Du's schon ausprobiert?  |
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| Mitglied Registriert seit: Nov 2009 Beiträge: 1954 Ort: Moorenweis Quirlschnitzer | Nein...würde ich nie machen oder ernsthaft ausprobieren...lieber abschaben/feilen/schleifen wie ich es schon seit zwei Jahrzehnt mache in der Modellfliegerei.
So bohren würde ich allerhöchstens bei einem 20" Propeller machen an der Hinterkante wenn se dick genug wäre.
Aber Brad..wir lernen von Tüftlern und experimentierfreudigenbastlern....es sei dir der vortritt gewährt..du kannst ja dann berichten und den Skeptikern die Schuhe ausziehen. |
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| Mitglied Registriert seit: Nov 2009 Beiträge: 1954 Ort: Moorenweis Quirlschnitzer | So wie ich jetzt fast schon fünf mal durchgelesen habe, sind Propeller mit rauher Oberfläche zum nachteil gegenüber glatten..Grundlagen sind von Helmut Schenk http://www.powercroco.de/Propeller-Grundlagen.pdf Page 12 |
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| MK-Betatester Registriert seit: Feb 2009 Beiträge: 3227 | Ich häng mich mal aus dem Fenster und behaupte: Das mit dem einseitigen Abschneiden von Material funktioniert trotzdem. Wenn mein Kopter mit nicht gewuchteten EPPS zuckt und nach dem statischen Wuchten nicht mehr, frage ich mich: Was will man mehr ? EPPS feilen halte ich für unpraktikabel. Mag ja bei anderen Props Sinn machen, aber diese Schwabbelprops feilen ? |
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| Mitglied Registriert seit: Jan 2008 Beiträge: 697 Ort: Otterberg | blattsalat meinte Ich häng mich mal aus dem Fenster und behaupte: Das mit dem einseitigen Abschneiden von Material funktioniert trotzdem. Wenn mein Kopter mit nicht gewuchteten EPPS zuckt und nach dem statischen Wuchten nicht mehr, frage ich mich: Was will man mehr ? EPPS feilen halte ich für unpraktikabel. Mag ja bei anderen Props Sinn machen, aber diese Schwabbelprops feilen ?
GENAU! so isses  Uwe |
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| MK-Betatester Registriert seit: Apr 2007 Beiträge: 4439 | blattsalat meinte Das mit dem einseitigen Abschneiden von Material funktioniert trotzdem.
Klar, es gibt auch 1-blättrige Props... Die Wuchterei wird bei Schwabblis tatsächlich leicht überbewertet, das gebe ich zu. Außerdem verträgt die MK-Elektronik viele Sünden. |
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| MK-Betatester Registriert seit: May 2007 Beiträge: 2488 Ort: Liebenburg | Hi ufo-juergen meinte Die Wuchterei wird bei Schwabblis tatsächlich leicht überbewertet, das gebe ich zu. Außerdem verträgt die MK-Elektronik viele Sünden.
Aber nicht die HD Cam. Also wenn ich ehrlich bin, bei rumheize Kopter wird gar nix gewuchtet. Bei den LPR530 Gyros aber umso penibler. Die mögen Unwuchten gar nicht. Kommt halt immer auf den Anwedungsbereich an und wie halt wie penibel man ist. /me wäscht sein Auto auch nur 1mal und das in Frühjahr wowie |
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| MK-Betatester Registriert seit: Feb 2009 Beiträge: 3227 | Autos kann man WASCHEN ?  |
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| Mitglied Registriert seit: Jan 2008 Beiträge: 697 Ort: Otterberg | ob wuchten notwendig ist oder nicht, da kann man trefflich streiten die EPP1045 auf meinem Y6-400 mit FC-ME musste ich nicht wuchten; habe es aber trotzdem getan. die EPP0845 gekürzt auf 7" für die 265er Mutanten mit FC1.3 muss ich auf jeden Fall wuchten. Aber zurück zu der Eingangsfrage von brad: mM spricht nichts dagegen Propeller durch Materialabtrag zu wuchten. Wie Czecky schreibt, das wird schon ewig so gemacht. Nur gebohrt hat noch keiner. Oder? @Brad: probiers doch einfach mal aus und berichte hier. Uwe |
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| Mitglied Registriert seit: Nov 2007 Beiträge: 847 Ort: Hamburg | slavezero meinte ob wuchten notwendig ist oder nicht, da kann man trefflich streiten die EPP1045 auf meinem Y6-400 mit FC-ME musste ich nicht wuchten; habe es aber trotzdem getan. die EPP0845 gekürzt auf 7" für die 265er Mutanten mit FC1.3 muss ich auf jeden Fall wuchten. Aber zurück zu der Eingangsfrage von brad: mM spricht nichts dagegen Propeller durch Materialabtrag zu wuchten. Wie Czecky schreibt, das wird schon ewig so gemacht. Nur gebohrt hat noch keiner. Oder? @Brad: probiers doch einfach mal aus und berichte hier. Uwe
Hallo Jungs, ich habe beides ausprobiert. Tesafilm draufkleben und ganz leicht mit dem Messer was abschaben. Funktioniert beides prima. Leichtes Abschaben ist in meinen Augen die einfachste Lösung wenn es nicht zu viel Unwucht ist welche man weg bekommen muß. Bohren ist meiner Meinung nach die ungünstigste Lösung. Gruß, Frank |
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| Mitglied Registriert seit: Mar 2007 Beiträge: 4475 Ort: MVP | powerframe meinte Bohren ist meiner Meinung nach die ungünstigste Lösung.
andererseits vermag turbulente strömung den widerstandsbeiwert verringern. siehe golfball. oder HUMMEL versuch macht kluch.  |
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| Mitglied Registriert seit: Nov 2009 Beiträge: 1954 Ort: Moorenweis Quirlschnitzer | Aber auch nur bei Tragflächen und Rumpf, da isses erwünschenswert. |
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| Mitglied Registriert seit: Aug 2010 Beiträge: 96 Ort: Lübeck | Moin,
Ich weiss wird sind hier nicht im Newbie Forum, aber ich in der Suche nur diesen Thread zum Thema Auswuchten gefunden.
Kann mir einer erklären, wie genau ich eine Unwucht feststelle und diese dann auch beseitigen kann?
Ich danke euch.
dennsen |
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| Mitglied Registriert seit: May 2010 Beiträge: 1318 Ort: Lohmar | Hi dennsen, dennsen meinte Ich weiss wird sind hier nicht im Newbie Forum, aber ich in der Suche nur diesen Thread zum Thema Auswuchten gefunden.
Deine Frage passt hier nicht so gut, dafür gibt es ausreichend andere Threads. Wenn ich in der Suchfunktion "auswuchten" eingebe, dann bekomme ich 5 Seiten mit massenweise unterschiedlichen Threads zum Thema. Vielleicht versuchst Du es einfach nochmal?  |