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Manntragender Quadrocopter: technologische Unterstützung gesucht.

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Immer wenn ich fliegen gehe und es kommen kleine Jungen vorbei werde ich gefragt ob es sowas eigentlich auch in groß gäbe. Interessantes projekt, wenn es im ein vielfaches billiger ist als ein Helikopter?
Ich denke man kann das schon sicher machen (siehe Oktokopter).
Die Motoren müssten dann wohl noch entwickelt werden, wahrscheinlich 150A Schwebestrom, oder noch mehr. Was meint Ihr?
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vielleicht wurde es schon an andere stelle gepostet....

aber seht selbst

http://www.youtube.com/watch?v=L75ESD9PBOw&feature=player_embedded#!
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Na das sieht doch sehr spektakulär aus, wenn man bedenkt wie viel auf den letzten 3 Seiten schon gelästert wurde, aber davon lebt ja so ein Forum :mrgreen:
Trotzdem sollte man sich eine Stelle im Video bei 2:39 genau anschauen, was fällt auf? :roll:
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mir ist aufgefallen, dass an der Stelle eine Fernsteuerung in seinen Händen war ähnlich einer Graupner MX**.
Sollte dieser Akt eine Art Beweis sein für die Machbarkeit solch eines Systems? Es wird bestimmt nicht der letzte Beweis sein!
Bitte weiterentwickeln!
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Hallo,

sowas mit einem manntragenden Quadro ging mir neulich auch mal durch den Kopf, wollte als kleiner Junge ja schon selber fliegen - aber - nie geschafft,

Zu meiner Zeit als Nur-Modell-Heli Pilot habe ich mir schon die Vids des Moskitos und des Kompress2 reingezogen...


Das Steuern mit der Funke ging mir dabei auch durch den Kopf...

Ich habe jetzt nicht den ganzen Fred durchgearbeitet ;), sry. also, wenn ich noch nicht so ganz auf dem Laufenden bin ;)

Ich durfte mal im Heli selber fliegen (Hughes 300C zu meinem 50.) aber ich bin kein Verbrennerflieger und das Getöse ging mir dabei echt auf den Senkel. Daher für die Zukunft also nur Elektro. Das Problem dürfte nur die Kapazität der Akkus sein. Aber diesbezüglich treibt ja die Kfz-Industrie die Forschung voran.

also, schnell mal Therma aboniert ;)

Grüße Stephan
« Bearbeitet von Stephan Lukas am 01.11.2011 10:33. »
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Das Hauptproblem dürfte die Sicherheit sein. Ab 150 m hilft ein Fallschirm. Unterhalb von 2 m das Fahrwerk oder hier sein Ballon. Was ist aber, wenn in 20m Höhe ein oder mehrere Propeller brechen, ein Motor den Geist aufgibt,
dessen Halterung versagt und so weiter. Da hilft auch kein Rettungssystem mit Rakete wie man es bei ULs
einsetzt. Bis die Rakete auf Höhe ist und der Fallschirm geöffnet ist bist du unten auf dem Boden eingeschlagen.
Das wars dann.

Bernhard
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Das Blöde ist auch, dass es keine Möglichkeit der Autorotation wie beim Heli gibt - ist halt alles Risiko :'( ,

schade, dass wir hier nicht "in den Staaten" sind, da könnte man einfach mal so losprobieren...

Grüße Stephan
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Schleudersitz/Fallschirm oder Flächen zum mildern des Absturzes!
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dk9nw meinte
Was ist aber, wenn in 20m Höhe ein oder mehrere Propeller brechen, ein Motor den Geist aufgibt,
dessen Halterung versagt und so weiter.


ich denke, bei 16 Motoren spielt es keine Rolle, ob 16 oder 15 oder 14 arbeiten ;),

Grüße Stephan
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oder keiner mehr. Das könnte tödlich sein!
Wichtig bei solchen Projekten ist weg vom Gedanken des Zentralismus!!
Keine gemeinsamen Kabelbäume, kein gemeinsamer Akku.
Warum fliegt der Bell UH1(Saigontracker) noch mit diversen Einschüssen(ohne in den Kopf des Piloten)?
Richtig: Alle Systeme sind mehrfach, arbeiten autonom und sind nicht unbedingt abhängig voneinander.
Bei einem MK dieser Bauart würde ich beispielsweise die Lipos dezentralisieren. Ich glaube gesehen zu haben, das ist sogar gemacht worden. Bravo!
Wie ist das hier mit den Reglern gemacht worden? Da konnte ich nichts erkennen. Treiben die Standard-Regler von H&I problemlos solche großen Motoren? Specky hat die Trennung von Steuer- und Leistungsteil eines Reglers vor. Das wäre auch ein vernünftiger Ansatz zum treiben noch stärkerer Motoren.
« Bearbeitet von brute-MKflyer am 01.11.2011 18:53. »
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Zitat
...Schleudersitz/Fallschirm..

Ein Schleudersitz liegt im Preisbereich eines Kleinwagens und hat auch ein nicht unerhebliches Gewicht:
http://www.martin-baker.com/products/Ejection-Seats.aspx

Es gibt damit aber noch ein weiteres Problem.
Du kannst jetzt nur noch im "freien Luftraum" mit dem Kopter unterwegs sein.
Also nicht entlang von Häuserfronten, Berghängen oder Bäumen. da du immer damit rechnen musst ,
dass der Schleudersitz auslösen könnte.
Steht der Kopter in einem solchen Moment über die Rollachse schräg, wirst du z.B. seitlich in ein Gebäude katapultiert.
Danach brauchst wirklich keinen Fallschirm mehr.
« Bearbeitet von dk9nw am 01.11.2011 17:34. »
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hmmm,

das Ansteuern der Motoren dürfte das geringste Problem sein, man nehme einfach "dickere FET's", dann passt's schon. Die Lipos sind ja auch getrennt für jeden Motor separat. Mich würde mal die verwendete Kapa und Spannung bei diesem kleinen Monster interessieren ;),

Bleibt aber immernoch das Problem, dass nach ein paar Minuten der Flugspaß zu Ende sein dürfte, Lipo's, gerade diese dicken Dinger kosten ja imernoch ein paar Tacken...

Besser wären da dann eh' LiFe's, da die eine schon ordentliche Zyklenzahl ermöglichen, denn das wäre bei Lipos nach einer Saison einfach nicht mehr zu bezahlen ;) Bei den Life's gibt es ja auch schon ordentliche Packs mit sehr viel Kapa...

Grüße Stephan
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Nachdem in diesem thread soviel über die Theorie philosophiert wurde..
nun die Praxis:

World’s first manned flight with an electric multicopter: http://www.e-volo.com/Home.html
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Jepp,

danke für den Link ;), ich hätte nicht gedacht, dass sowas aus Deutschland kommt...

und 20min Flugzeit sind doch auch schon mal ganz passabel für den Anfang ;),

€dit:
Die Akkus sehen wie gewöhliche Akkus aus meinem Heli aus, haben vllt. 5.800mAh und sind 6S, und das dann je zweimal für jeden Motor. Ich weiß nur nicht, ob sie dann parallel oder in Reihe geschaltet sind...

Normale BL-Regler je Motor sind dran - ist allemal besser, als wenige Große mit dickeren FET's...

und dann die Kabelbinder zur Befestigung der Leitungen und Regler - das könnte auch 'n MK sein :mrgreen:

Grüße Stephan
« Bearbeitet von Stephan Lukas am 01.11.2011 21:03. »
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Ist schon recht unterhaltsam wenn man sich, jetzt wo das tatsächlich einer geschafft hat, die Kommentare in diesem Thread nochmal durchliest ;)

Aber nu mal im Ernst, das Ding fliegt, und es sieht genauso aus wir ein Hexa/Multi-Kopter
Somit handelt es sich bei unseren Koptern ab heute definitiv um FLUGMODELLE ! :)
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... es könnten 5.800-er SLS APL 30C+ sein ;),

Grüße Stephan
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ein Hexadecakopter zum Mitfliegen - Klasse :o
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ist da ein MK-FC im einsatz :-) ???
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Ich frage mich ob die Entwickler dieses e-Volo teils deckungsgleich mit den "manntragend" Leuten sind, die diesen Thread gestartet haben. Bitte um Aufklärung!

Ansonsten erstmal ein riesen Respekt fürs "machen".

Das ist doch super - während hier noch philosophiert und gestritten wird, obs überhaupt geht, setzen sich anderswo Leute hin und machen es einfach ;-)
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eine MK-FC kann normalerweise nur bis 12 (Dodeka) Motoren direkt adressieren.
Es wird vom Konzept eine Art Quadro sein, bei dem die Regler der Nick-/Rollachse gleich adressiert wurden.
Die Details würde ich als Entwickler aber nicht preisgeben. Das mitlesen(auswerten) hier vorliegender Spekulationen lässt vielleicht neue Ideen aufkeimen.
Jungs, ihr habt Mut und Ehrgeiz bewiesen. Jetzt lernt Geldgeber kennen für die Produktion eines professionellen sicheren Prototyp!>>Air-Velo<< :lol:
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Beiträge: 46
Ort: Berlin
Geile Geschichte!
Ein paar Angaben zu Fluggewicht, Motoren und elektrischen Parametern könnten die Entwickler vielleicht heraus rücken - patentfähig sind solche Daten nicht.
Bei der (wie es anhand der Akkus scheint) redundanten Auslegung wäre noch die Frage der Ansteuerung interessant - sind da mehrere Empfänger am Werk? Mehrere Signalwege?
Und Stabilisierung? Bei der Masse könnte es evt. auch ohne Gyros gehen, ansonsten auch hier die Frage der Redundanz spannend wäre.
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brute-MKflyer meinte
eine MK-FC kann normalerweise nur bis 12 (Dodeka) Motoren direkt adressieren.

Wenn du mehr als 12 Regler ansprechen willst kannst du eine NG-FC verwenden.
Die kann bis zu 16 (I2C) Aktoren unterschiedlich ansteuern.

Mich wuerde ja interessieren was fuer Regelungs-Algorithmen die Jungs eingesetzt haben...

Zitat
Das ist doch super - während hier noch philosophiert und gestritten wird, obs überhaupt geht, setzen sich anderswo Leute hin und machen es einfach ;-)

Na, das unterschreib ich doch mal, Helge! ;)
« Bearbeitet von amir am 02.11.2011 22:11. »
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Zitat
Es wird vom Konzept eine Art Quadro sein, bei dem die Regler der Nick-/Rollachse gleich adressiert wurden.

Das ist es sicher. Schreiben sie ja auch auf ihrer HP
Zitat
...on all three axes only by independent speed control of the motors...

Das ist genau wie beim Mikrokopter. Egal ob 4,6,8,12 oder (wie hier) 16 Motoren verwendet werden.
Wir haben immer drei Sensoren Nick,Roll und Gier, also drei Achsen. Es werden dann immer nur mehrere Motoren steuerungstechnisch zusammengefasst.
Um es mal provokativ zusagen: Ein Oktokopter ist auch nur ein Quadkopter aber mit zwei Motoren pro Steuerungsachse.

Die Steuerungstechnik dürfte durchaus ähnlich zur FlightCtrl sein.
Die Software der FC ist bereits so ausgefeilt, dass man die meines Erachtens durchaus für diesen Versuch 1:1 übernehmen kann.
Man muss lediglich die Parameter an die höhere Massenträgheit und die Motordynamik anpassen.
Das reicht für diesen Flugversuch in 1m Höhe

Die Herausforderung liegt nun in der Entwicklung einer redundanten FlightControl. Sagen wir mal als Beispiel dreifach.
Dann erhält man aus jeder der drei FCs drei Ansteuerwerte für jeden Motor. Aber was ist in einem bestimmtem Moment der jeweils richtige Wert?
Beispielsweise: Die 1. FC sagt 200, die zweite 198 die dritte 202 in diesem Fall ist es einfach. Der Mittelwert ist 200. Der Motor bekommt 200 als Vorgabe.
Aber was ist wenn die erste FC 150 die zweite 200 und die dritte 201 sagt.
Dann ist vermutlich die erste FC defekt und muss verworfen werden.
Ausserdem muss nun aus Sicherheitsgründen eine Notlandung eingeleitet werden.
Wann wird das Rettungssystem aktiviert. Ab welchen Schrägwinkel? Wie viele Motoren dürfen ausfallen? usw...
Es besteht da bestimmt noch genügend Entwicklungsarbeit.

Bernhard

PS
Habe heute mal einen Blick vom Flachdach auf unserem Haus auf die Strasse geworfen.
25m hoch. Theoretisch könnte ich mich hier oben in diesen Kopter setzen und runter auf die Strasse fliegen.
Theoretisch - in der Praxis käme ich nach der Dachkante in einen kräftigen Aufwind würde seitlich abkippen
und unten aufschlagen. Im Unfallbericht würde dann stehen, daß einige Elektromotoren nicht stark genug waren,
den Luftwirbel auszugleichen und das Rettungssystem hatte zwar ausgelöst,
konnte aber den Fall in der kurzen Zeitspanne und der niedrigen Höhe nicht aufhalten
was zum sofortigen Tod des Luftfahrzeugführers führte.
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Ort: Schleswig-Holstein
Dann papp meine Gelwürfel unter den Sitz. Wenn diese ausreichen, um ein rohes Ei aus aus 40m Höhe freien Fall heil aufzufangen, sollte das aus 25m Höhe mit dir auch klappen :mrgreen:
« Bearbeitet von MK007 am 03.11.2011 02:08. »
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Beiträge: 522
Ort: Offenbach am Main
Hi Jörn,

Nun habe ich ganz viele von deinen Gelwürfeln genommen.
Da ich ja nicht weiß, wie herum ich unten aufschlagen werde, habe ich vor mir und hinter mir ganz viele.
Rechts und links jede Menge und über und unter mir auch ganz viele.
Prima - nun bin ich bestens geschützt, aber der Kopter hebt nicht mehr ab.
So und was nun ?

Bernhard

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