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Verbessern von Yaw bei grossen MKs (Okto usw)

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Ich könnte mir vorstellen, das es jeweils an den äußeren Motoren durchaus Wirkung zeigen könnte.


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Moderator, MK-Betatester
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man erkauft sich einen riesen effekt auf der gierachse zu lasten von einem minimalen schub verlust.
ob die motoren dabei auf einem x, y, v, h oder auch auf einem achteckrahmen sitzen hat damit ersteinmal gar nichts zu tun.
wer gluecklich mit dem gierverhalten seines schweren oktos ist, hat sicherlich keinen handlungsbedarf. fuer alle anderen kann ich einfach nur empfehlen es einmal auszuprobieren und zu staunen.
ob handlungsbedarf besteht haengt wie immer von den eingesetzten komponenten ab.
erzeugen die motoren mehr drehmoment als andere, ist der bedarf natuerlich geringer.
sauber aufgebaut hat es keine auswirkungen auf nick/roll.

@erwin:
ueberleg dir doch mal was an deinem kopter passieren muss, damit er giert, stelle dir vor was es fuer eine wirkung auf deinen kopter hat, wenn z.b. nur ein einiziger motor, sagen wir vorne an der spitze des Vs dreht.
denk ueber die konsequenzen nach, was unternommen werden muss, damit der kopter beim gieren nicht die hoehe veraendert und zu guter letzt, was die kleinen propellerchen/motoren leisten muessten um den kopter zu drehen, die drehung zu stoppen,.. wenn unten noch ein weiteres kilo nutzlast haengt.

froehen 2. advent.
« Bearbeitet von jamiro am 05.12.2010 17:45. »
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Danke Andreas ich glaube dass ich es verstanden habe, mit dem Winkeladapter ist das Gierverhalten am V8-Kopter somit auch besser.

Gruss Erwin
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Nur am Rande der Diskussion:
aktuell habe ich keinen flugfähigen Kopter, würde aber in der jetzigen Bauphase gleich schon passende Winkel-Adapter für einen Okto im #-Design einbauen. Da ich später ihn auf KOAX mit speziellen Motoren unbedingt upgraden will, ist es natürlich in meinem Interesse für die Abmessungen der Maschine gleich auch den Winkel-Adapter einzubauen, der dann auch das Gierverhalten optimiert. Und genau deswegen bin ich an der Theorie interessiert, mit der sich für jede Maschine der passende Adapter errechnen lässt. Mit Vorgabe des Achsabstandes natürlich.
Wie kann ich nun recht sicher die Steigung eines individuellen Adapter errechnen? Gibt es dafür eine Theorie oder gar einfache trigonometrische Funktionen? Ich bin der Ansicht, nicht für jede beliebige Größe eines Okto sind 3° ausreichend.
Moderator, MK-Betatester
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Wie bereits einige hier behauptet haben, ist der achsabstand nur einer von vielen faktoren.
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Feine Idee..hab mal meinen 760er Quadro eingespannt im Schraubstock, die Ausleger links und rechts mit kleiner Schraubzwinge entgegengesetzt mal 1,5° gedreht (3° finde ich beim Quadro in + Flugrichtung bisl viel) und mitner Digiwasserwaage kontrolliert, gleich im strömenden Regen geflogen..schon feiner Unterschied beim gieren nachm trimmen.
Bilde ich mir das ein das der Kopter nimmer so schnell sinkt beim gieren oder haben die Regentropfen in den Augen ned gut getan???
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Ich möchte mir hier mal ganz öffentlich beim ganzen MK Team bedanken das sie so tolle arbeit leisten
Vielen vielen Dank
Allein schon diese edlen Tips und kniffe sind der hammer!!
Ihr leistet großartige Arbeit!!
DANKE!!

vlg
Rudi


PS:
Bitte lasst euch nicht durch diese ewige Diskusion über ein paar Euro unterkriegen
Ist völlig in Ordnung was und wie ihr es macht, 98% aller User, mich eingeschlossen, sind froh
das ihr so klasse Arbeit macht
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dito!
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...nochmal, ich glaube es wurde auch schon mal angedeutet:
Der Okto 2 hat unterschiedliche Auslegerlängen, zwischen geraden und ungeraden Armen. Das bedeutet, daß die Wirkung der Keile asymmetrisch auf die Gierwirkung (rechts / links) wirken müsste. Ich habe bei meinem Okto 2 noch keinen Unterschied bemerkt. Warum ?
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Beiträge: 75
Sehe ich das richtig, bei einem Y6 ( Hexa mit 3 auslegern ) ist diese Technik nicht anwendbar ? Bei dem wären die
Propellerdrehrichtung gegenläufig, und die Wirkrichtung gleichläufig. Demnach müsste der obere Motor um 3° nach
links und der untere um 3° nach rechts geneigt werden. Stimmt das soweit ?
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Beiträge: 114
Ort: Berlin
Ufo-Jürgen meinte:
Zitat
Danke für dein Post. Mir ist auch noch einmal nach UJ-Statement.
Ich bin halt ein unverbesserlicher Idealist. Das MK-Projekt begann in einem rel. kleinen Kreis von Begeisterten. Wir hatten hautnah als Nachbauer die Entwicklung begleitet und natürlich alle Platinen selbst gelötet. Dann hat sich H&I zur GmbH firmiert und musste zwangsläufig nach wirtschaftlicher Rechnungsführung arbeiten und - um zu überleben - Gewinn machen. Wenn H&I sämtliche Entwicklungskosten (das wirkliche Sitzen am Projekt zur Ingenieurstunde von 70€) auf den MK umlegen würde, käme schnell ein Kleinwagen pro Kopter heraus. Wir "Alten" hatten und haben das dringende Bedürfnis, wenigstens etwas an Dankbarkeit und Unterstützung zurückzugeben. Und das geschieht u.a. durch Kaufen im MK-Shop zu den von H&I garantiert sehr knapp kalkulierten Preisen. Leider sehen viele "neuere" Mitglieder das alles als völlig selbstverständlich, was es nämlich immer noch nicht ist. Es wird kein Gedanke daran verschwendet, dass plötzlich beim täglichen Aufruf dieser gebookmarkten Site die 404 erscheinen könnte. Für H&I wäre es evtl. sogar lukrativer und stressfreier, sich aus dem Kopter-für-jedermann-Geschäft zurückzuziehen und auf die professionelle Schiene umzuschwenken. Da würde niemand wegen ein paar Euros für Winkeladapter herum meckern. Ich kann nur an alle ernsthaften MK-Fans appellieren, den Gemeinschaftsgedanken diese einzigartigen hochzuhalten und sich nicht im Klein-Klein, wie sinnlose Preisdiskussionen, aufzureiben.

Ich weiß, dass eine Vielzahl von Usern mein Anliegen weder nachvollziehen, tolerieren oder gar sich zu eigen machen wollen/können. Wir sind in einer sehr rationalen, Geschäft-ist-Geschäft-Welt aufgewachsen. Da gehören Idealisten eher zur belächelten Spezies.


Dem kann ich auch nur zustimmen.
dennoch gehöre ich auch zu denen, die am liebsten alles selber machen. wenn meine Fähigkeiten ausreichen würden (und es Teilelisten geben würde) hätte ich mir alle Platinen gern selbst gelötet, aber für die Gyros reichen meine Fertigkeiten nicht. Also kaufen. Klar hab ich erstmal geschluckt als ich gesehen hab das die FC ME 2.1 360€ kostet. Hatte vorher bei ebay diese KK kopter FC gesehen, und das ist schon nen gewaltiger Unterschied. Ich hab mir trotzdem eine MK FC gekauft. nicht aus Idealismus, sondern weils die bessere ist. Und wenn ich mal so drüber nachdenke, hätte ich das ding entwickelt erprobt mein Herzblut da reingesteckt ich würde unmengen an Kohle damit verdienen wollen. Da sind 360€ doch nen guter Preis. nebenbei als ich die das erste mal ans Kopter tool angeschlossen hab. hat mit kein einziger der Euros mehr weh getan. Das nur als Beispiel so ist es auch mit den Winkeladaptern. klar der Materialplreis ist nichts. die Idee ist sowas von super simpel, aber auch ebenso genial. Aber wer von euch kann das selber herstellen? Ich habe einiges an Werkzeug hier, und bin auch sehr geschickt im Umgang damit, ich baue mir alles was ich kann selber. So ein Rahmen egal welchen Typ ist ein Klacks. Aber die Winkeladapter, die bekomm auch ich nicht hin. klar kann ich ein Alu Blech nehmen und das schräg anschleifen, locker. es müssten ja nichtmal wirklich genau 3° sein. aber 8 Stück davon, und alle 100% identisch? nein. Dennoch finde ich den Preis, den Holger und Ingo dafür zahlen müssen recht hoch. ist es da nicht sogar ein Lob wert, dass sie das für nur ein paar Cent Aufschlag in den Shop stellen?
Zu mir, ich hab nun leider echt nicht viel Geld zur Verfügung. Ich muss mehrere Monate sparen mir alles nach und nach kaufen.

Aber genug OT.

Ich Hab die Winkeladapter im Shop gesehen und mein erster Gedanke war "WOW, wie genial" mir war sofort klar wofür die sind und wie sie funktionieren. Daher wundern mich ein wenig die Fragen hier.
Ist den Fragestellern denn überhaupt bewusst wie das Gieren eigentlich funktioniert, also normal ohne Winkeladapter. warum denn die Hälfte der Motoren links- und die andere rechtsdrehend sind? Was passieren würde würden alle in die selbe Richtung drehen?
Und was der Kopter macht wenn wir an der Funke den Gier-Stick betätigen?

Wem das alles bewusst ist, der sollte keine Fragen mehr zu den Winkeladaptern haben. Mit ihnen wird die Gier Funktion ja sogar noch deutlicher, so kann man schon optisch erkennen wie Gieren funktioniert.

Zu der Frage ob man bei längeren Auslegern andere Winkel benötigt hat Holger doch ganz eindeutig geantwortet:

Zitat
Das ist genau der Clou: das Drehmoment zum Gieren ist Seitenschub mal Länge des Auslegers
Bedeutet: je länger der Ausleger, desto mehr Drehmoment zum Gieren wird mit diesem WinkelAdapter erzeugt.


Mal kurz nachgedacht.. Hebelwirkung.. logisch.
« Bearbeitet von Thylormex am 01.11.2011 17:33. »
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Hallo zusammen.
Da das Thema für mich momentan aktuell ist klemm ich meine Frage mal hier unten dran.
Bei dem MK Okto-XL hatte ich die hier beschriebenen Winkelplatten auf den Alu-Auslegern verbaut.
Nun ist der Umbau auf einen Rahmen von Pyrdacor so gut wie abgeschlossen und ich überlege wie
ich am besten die 3° Neigung der Motoren hinbekomme, da sie ja mit der Grundplatte und Schellen
auf den 25mm CFK Rohren montiert sind.

- Die MK Winkelplatten kann ich nicht verbauen, da die Motoren um 45° verdreht sind...oder doch?
Würde bedeuten die Motoren haben die entsprechende Neigung die allerdings dann auch um 45°
nach innen bzw. aussen zeigt.

- 0,5mm Unterlegscheiben nutzen und die Grundplatte mit der Wasserwaage horizontal ausrichten?

- Motoren horizontal ausrichten und Gier-Einstellung im MK-Tool ändern?

Gruß
Uwe
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...was hältst du denn davon die Rohre in den Schellen um 3° zu verdrehen?
Rechts drehende Motoren sollen nach rechts und links drehende nach links geneigt sein.
Wie du das verwirklichst ist egal.
Und der Winkel in dem die Ausleger zueinander stehen ist schon 3x egal
;)
« Bearbeitet von Komma am 08.08.2012 09:56. »
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Ort: Bonn - Rheinland + Ulm
Hi Komma,

dein Vorschlag war meine erste Wahl. Alleine die Genauigkeit dieser Option scheint mir fraglich.
Ich habe z.B. eine Wasserwage auf die Gundplatte aufgelegt und auf dieser einen Leica Disto 5
(Entfernungslaser mit eingebautem Neigungsmesser) fixiert.
Bei dieser Vorgehensweise muß dann aber der gesamte Rahmen absolut eben und horizontal sein.

Der Winkel der Ausleger ist wurscht...schon klar ;)
Mein Gedanke war folgender:
Wenn ich die MK-Winkelplatten zwischen Motor und Grundplatte montiere kann ich die Grundplatten
genau horizontal ausrichten. Der Motor ist dann zwar um 3° geneigt aber neigt sich je nach Drehrichtung
auch zum Mittelpunkt des Rahmens bzw. nach aussen....da ich die Winkelplatte um 45° verdreht zur
Mittelachse des jeweiligen Auslegers montieren muss...*kopfkratz*
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Warum so kompliziert? Das Drehen der Motorplatten sollte doch am einfachsten sein, auch ohne Hightech-Messmittel. Lege einen Stab auf die waagerechte Motorplatte, dann drehst du diese bis der Stab an seinen Enden jeweils um das gleiche Mass ausgelenkt ist. Damit hast du überall die gleichen Winkel. Ob das dann genau 3° sind ist wurscht, Hauptsache überall gleich.
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Genau dieses Problem hat mich auch beschäftigt, da 3 Grad kaum mit dem Auge zu sehen sind.

Daher sind meine Rohre geschlitzt (2 x 2mm) und ich habe dann dafür entsprechende Schellen mit der passenden Nase (ohne, 87, 90 und 93 Grad).

Da brauche ich mir keinen Kopf machen, paßt immer und ist optimal ausgerichtet und dient gleichzeitig als Verdrehsicherung.

Und wenn ich das nicht so haben möchte, nehme ich einfach die Schellen mit den 90 Grad Nasen.

ThinMan
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Ort: Ostfriesland
Wir haben die Winkeladapter nun auch in einer 2° Variante im Shop.

Wenn ein Okto unterschiedlich lange Ausleger hat und bei Vollgas zu Gieren anfängt, ist das ein Hinweis darauf, dass man an den langen Auslegern nur 2° benötigt.

Shoplink
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Ort: Emmental
Hat eigentlich schon mal jemand messungen gemacht, wie gross der Verlust durch diese Winkeladaper ist?
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Ort: Bremen / Hildesheim
rein theoretisch: cos(2°)=0,999 => weniger als als 0,1% Verlust

Torsten

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