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Here is some info on GPS from killagreg and for the 'ALt Hold' but I forgot from who that was from... You can add this to your page if you like.
Richard
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GPS:
1. GPS-P auf Null stellen.
2. D Faktor auf Poti legen und auf Null stellen
2. Manuell auf der Stelle schweben.
3. Langasm Poti aufdrehen (D Faktor vergrößern) bis man ein leichtes Zucken wahrnimmt. Dann das Poti etwas zurück.
3. Potiwert im MK-Tool ablesen (geht über das Display-Menü) und fest eintragen.
4. GPS-P auf Poti Legen und auf Null stellen.
5. Wieder manuell schweben.
6. Poti langsam! aufdrehen, bis merklich eine Positionskorrektur erfolgt. Nicht zu sehr, da dann der Kopter zum starken Übersteuern neigt.
Generell muß das Verhältniss von D zu P Parameter gut stimmen. Zu größes P und zu kleines D führt zum Aufschwingen. Zu Großes D zum zucken. Zusätzlich muß man sicher sein, das der Kompass Norden Anzeigt (ca 350 bis 10°) wenn der vordere Ausleger genau nach Norden ausgerichtet ist. Wenn das nicht stimmt, führt die GPS Regelung zum Kreisen um den Zielpunkt oder gar zum Wegfliegen.
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Weiterhin scheint mir das Verständniss der Regelparameter des PD-Reglers nicht ausreiched vorhanden zu sein.
Daher versuche ich nocheinaal kurz darauf einzugehen.
Der P-Parameter legt die Stärke der Regelung auf eine Positionsabweichung fest, d.h. unser virtueller Hilfspilot steuert stärker zur Zielrichtung wenn dieser Faktor wächst. Man kann sich das wie bei einem Pendel vorstellen. Je weiter es ausgelenkt ist (je weiter der MK von der Zielposition entfernt ist) desto stärker ist die rückstellende Kraft. Das führt nun gerade dazu das das Pendel in Richtung der Nulllage beschleunigt wird. Ist die Nulllage erreicht, wirkt in diesem Moment auch keine Rückstellkraft. Jedoch hat das Pendel dort noch eine Geschwindigkeit, die dazu führt dass es über die Nulllage hinweg ausschlägt (der MK schießt über das Ziel hinaus). Ohne jede "Reibung" oder Dämpfung würde das Spielchen immer so weiter gehen. Ja es kann sich sograr aufschaukeln. Je höher dabei der P-Parameter dest stärker schiebt man das Pendel an.
Deshalb gibt es den D-Parameter, der dafür sorgt, dass proportional gegen jede Geschwindigkeit über Grund gegensteuert wird. Das ist der Reibungsfaktor im Regelsystem. Daher wirkt es im Vergleich mit dem Pendel wie eine Schwergängigkeit durch Reibung im System. Ist die Reibung sehr groß, so würde ein ausgelenktes Pendel sehr langsam in die Nullage kriechen und dort stehenbleiben. Ist die Reibung klein schwingt das System noch eine ganze Weile nach.
Nun gibt es aber genau ein Verhältnis von Rückstellkraft (P) und Reibung (D) bei der ein ausgelenktes Pendel zügig in die Nullage schwingt und dort stehenbleibt (nennt sich aperiodischer Genzfall). Dieses Setting gilt es zu finden.
Das hängt nun aber von der Reaktion des MK auf die virtuellen GPS-Pilotenstickbewegungen ab. Diese unterligen nicht den P und D Werten der RC-Sticksettings, wohl aber den Gyrosettings.
Obendrauf kommt noch die Tatsache, dass die GPS-Position und Geschwindigkeit über Gund auch bei einem unbewegten Kopter aufgrund der atmosphärischen Störungen und der Empfangsqualität schwanken. Übertragen auf das Bild mit dem Pendel bedeutet dies, dass der Punkt schwankt, an dem das Pendel aufgehängt ist. Was da heißt, wird wohl auch jeder Esotheriker wieder begreifen, der versucht hat, am ausgestreckten Arm ein Pendel ruhg zu halten ;-).
Es führt unweigerlich zum aufschaukeln, falls die Reibung (D) nicht ausreichend groß ist.
Ich hoffe diese Anschauung verhilft nun einigen hier die Parameter der GPS-Regelung besser zu verstehen und aus der Beobachtung des Flugverhaltens des MK auf die notwendige Parameteränderung zu schließen.
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Höhenregelung:
Ein paar praktische Erfahrungen mit dem Setting:
Ausgangswerte:
P-Anteil 10
D-Anteil 0
ACC 0
Du fliegst mit dem Kopter gemütlich auf 25m Höhe und legst den Höhenschalter um. Exakt diese Höhe wird zum Zeitpunkt als Sollwert eingelesen.
Nun sinkst du gemütlich auf 3...5m und gibst konstantes Gas, so dass der Kopter zügig aufsteigt. Dieses Gas lässt du unberührt und bemerkst, das "eine Geisterhand" in 25m das Gas zu drosseln beginnt . Der Kopter hört nach 30m auf zu steigen und beginnt zügig zu sinken. Du machst immer noch nichts am Gas. Der Kopter gibt nach einigen Metern wieder Gas und die Fahrt geht erneut nach oben. Dieses asymmetrische Pendeln (über dem Sollwert ist Abstand niedriger, als unter dem Sollwert) kann im Hub mit Gas verändert werden, mehr Gas - größere Amplitude. Eigentlich ist das schon die Höhenreglung, aber völlig inakzeptabel. Nun gibst du schrittweise, je nach MK-Ausführung (Masse/Motorisierung) D-Anteil hinzu (bis ca. 50). Nun werden die Scheitelpunkte der Pendelschwingung mit größeren Gasstößen und damit früher erreicht. Die Pendelamplitude nimmt ab ist aber ruppiger. Das lässt sich mit mehr ACC-Anteil dämpfen (bis ca. 50).
Die Einstellwerte sind gegenseitig abhängig. Man muss nach veränderten P-Anteil auch D wieder anpassen und gegebenenfalls ACC.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die Regelung mit möglichst kleinem P-Anteil abzustimmen versuchen sollte. Der Kopter hat dann zwar einen ordentlichen Offset zur Sollhöhe, aber dass lässt sich mit einer Vorhalte ausgleichen. Die Höhe ändert sich nicht mehr so sprunghaft bei Druckänderungen. Ob der P-Anteil reicht, kann man mit Rundflügen bei eingeschalteter Höhenreglung testen. Der Kopter darf beim Einkehren in den Gegenwind nicht groß abtauchen. Tut er es, muss man den P-Anteil erhöhen (in 5er Schritten). Leider sind dann wieder D und ACC anzupassen. Das ist ein Geduldsspiel und erfordert systematisches Vorgehen. Für meinen JogiKopter, der mittlerweile die Höhe excellent hält, habe ich 4 Akkuladungen zur Einstellung gebraucht. Die Werte sind leider für andere Kopter nicht übertragbar, aber nahe dem Standardsetting.
« Bearbeitet von
brashley am 13.04.2008 13:03. »