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Wie ist die rechtliche Situation in der gewerblichen Luftbildfotografie mit UAV

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Hallo, ich bin gewerblicher Dienstleister für Luftaufnahmen und bin momentan etwas verwirrt wie die rechtliche und Gesetzliche Lage ist.

Brauche ich als Inhaber einer allgemeinen Aufstiegserlaubnis für UAV für einen Flug in einem Dorf oder in einer Stadt zwingend eine Erlaubnis vom Ordnungsamt / der Polizei oder habe ich nur eine Informationspflicht gegenüber diesen Behörden, soll heißen, ich gebe per Email oder per Telefon dem Ordnungsamt und der Polizei vorher bekannt wo und wann ich mit meinem UAV aufsteige und die Angelegenheit ist für mich erledigt - ich habe sozusagen meine Informationspflicht erfüllt - oder brauche ich trotz allgemeiner Aufstiegserlaubnis noch zusätzlich das Einverständnis vom OA oder der Polizei? Da das OA ja teilweise nicht immer erreichbar ist, z.B. am Wochenende, würde daraus ja ein Nachteil für mich entstehen wenn ich ohne extra Erlaubnis nicht für einen kurzfristigen Auftrag z.B. auf einem Sonntag mit meinem UAV fliegen dürfte.

Außerdem möchte ich gerne noch in Erfahrung bringen, wie es ist, wenn ich von einer öffentlichen Strasse / von einem Bürgersteig / einer Parkbucht aus starte, um dann z.B. einen Überflug über einen öffentlichen See in Richtung Stadtzentrum zu machen, jedoch vorher erst in einer ausreichenden Höhe über einige private Grundstücke fliege um zur Position für die richtige Perspektive für die geplanten Filmaufnahmen zu kommen? Diese Überflüge sind laut Gesetz kein Eingriff in das Eigentumsrecht der Grundstücksbesitzer und sind somit ohne rechtliche Konsequenzen durchführbar, richtig oder gibts da noch etwas was ich übersehen habe?

Wie Sieht es mit der Veröffentlichung von Luftaufnahmen aus die ein Panorama einer Stadt oder einem Dorf zeigen, z.B. besagte Filmaufnahme mit Überflug über einen See in Richtung Stadtzentrum mit Gotteshaus und Zentrum? Fällt das unter die Panoramafreiheit oder brauch ich für die Veröffentlichung die Freigabe der Stadt?

MfG & großen Dank schonmal für viele Antworten!
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All diese Fragen hättest vor deiner Firmengründung durch intensives Studium diverser Threads hier erlernen können.

ALs Gewerblicher darf man nie verwirrt sein , sondern muß geradezu laufend explizit Bescheid
wissen -also über der Sache stehen.

Man sollte nie den übernächsten Schritt machen, bevor man gelernt zu Laufen.

Oder um es krass zu formulieren ..... Vielleicht solltest du angesichts der Generellen LernDefizite Dein Gewerbe ruhen lassen bzw angesichts des kompetitiven Marktgeschehens und zudem "aufgeklärten" Bevölkerung cum tempore abmelden .........

Sicherlich mache ich mich wieder mal unbeliebt ;-) aber thats fact.
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Ort: Bundesland Schleswig - Holstein Der einzige u. wahre ........ Norden ........ Willst du mehr Meer, oder mehr Seen sehn? Dann besuch uns !
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« Bearbeitet von MK007 am 24.02.2015 00:45. »
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das Problem ist einfach von überall her gibts unterschiedliche Aussagen und ich will einfach mal wissen wie die anderen sehen, und ich werde mein Gewerbe sicher nicht ruhen lassen. Würde alles in der AE verständlich geregelt bräuchte man nicht nachfragen.

Oder nennt mir doch mal eine Quelle wo alles genau steht wie was geregelt ist. Ich habe viel gesucht und nur allgemeine Aussagen gefunden, aber nichts genau zu meiner Fragestellung passendes...
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Ort: Bundesland Schleswig - Holstein Der einzige u. wahre ........ Norden ........ Willst du mehr Meer, oder mehr Seen sehn? Dann besuch uns !
Summiter meinte
... das Problem ist einfach von überall her gibts unterschiedliche Aussagen ...


Diese unendlich vielen Aussagen, ändern aber keine Gesetze, oder?

Das wurde schon alles 1000x durchgekaut. Nutze doch einfach mal die Sufu.
Da werden alle deine Fragen ausführlich beantwortet.

Kurzform:

Du darfst fliegen und filmen.
Du darfst u.U. nicht fliegen, um ein "bestimmtes" Objekt filmen zu können.
Das Endergebnis (bei beiden Variationen evtl. gleich), spielt dabei keine Rolex.
Das verbreiten der Aufnahmen, unterliegt den allgem. gültigen Gesetzesauflagen.

Die allgem. Aufstiegserlaubnis ermöglicht dir, von öffentl. Grund aufsteigen zu dürfen.
Das enthebt dich nicht von der Sicherungspflicht und Auflagen. Z.B. hinzuziehen der Polizei usw.

Die Aufstiegserlaubnis sagt nichts über die Fluggenehmigung aus. Die braucvhst du u.U. vom Tower.
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Also, wenn Du gewerblich Fotos machst, dann sollte Dir Panoramafreiheit wirklich was sagen. Ohne technische Hilfsmittel von öffentlichem Grund gemachte Bilder fallen unter die Panoramafreiheit, sofern sie nicht andere Rechte beschneiden (Persönlichkeitsrechte, Markenrechte, etc.). Als technisches Hilfsmittel wurde vor Gericht schon ein Hoch-Stativ gewertet. Da scheidet der Kopter wohl auch irgendwie aus.

Guck mal z.B. Stiftung preussischer Kulturbesitz, das ist alles geschützt. Und theoretisch fällt nicht einmal ein Teleobjektiv unter die Panoramafreiheit, sondern nur Festbrennweiten.

Ich wünsche mir, das Du über Deinen Kopter besser Bescheid weißt, sorry ;-)

ThinMan
« Bearbeitet von ThinMan am 24.02.2015 00:56. »
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Freigaben in Kontrollzohnen und andre Kleinigkeiten mal außen vor darf ich also von öffentlichen straßen/plätzen fliegen wenn ich vorher beim Ordnungsamt und/oder Polizei (da wo es kein OA gibt) angerufen habe, gesagt habe hier und da flieg ich jetzt oder später und gut ist? Wo genau steht das OFFIZIELL? In der AE steht ich muß INFORMIEREN , nicht FRAGEN ob Ja oder Nein. Also sollte es damit gegessen sein richtig? Da wo ich nicht fliegen darf steht ja drin, is auch alles klar und verständlich. Bei Privatgrundstücken ist auch alles klar, nur halt vom Öffentlichen Grund hab ich keine klare Info bis jetzt. Dafür gilt dann also sozusagen die Algemein Erlaubnis, was dann auch Sinn macht. Wenn ich mit AE trotzdem jedes Mal fragen müsste könnte man sich die nämlich auch sparen.
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Wenns da steht, warum fragst du noch? Ich verstehe i.M. dein Anliegen nicht so wirklich.

Die AE hat NICHTS mit der Sicherung zu tun :shock:

Wenn du vom öffentlichen Acker fliegst, brauchst du evtl. keine Polizei.
Beim Start vom Marktplatz, sieht das evtl. schon wieder ganz anders aus.

Und die Auflagen der AE musst du erfüllen.
« Bearbeitet von MK007 am 24.02.2015 01:06. »
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es geht doch hier garnicht um die Sicherung. Wiso reitest du jetzt darauf rum?
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Wenn du vom öffentlichen Acker fliegst, brauchst du evtl. kein Ordnungsamt - keine Polizei.
Beim Start vom Marktplatz, sieht das evtl. schon wieder ganz anders aus.

Entscheide doch einfach selbst, ob du jemanden anrufen musst oder nicht.
Solange kein öffentl. Interesse zu Grunde liegt, darf dir der Start nicht untersagt werden mit AE.
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das ist ja geregelt, innerhalb von Ortschaften Info an OA und Polizei und außerhalb interessierts keine Sau.
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Ich frage dich, was du nun eigentlich wissen willst?
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ich wollte nur wissen/ bestätigt haben das ich das OA / die Polizei nur Informieren und nicht Fragen muß ob ja oder nein… oder ob ich noch von irgendwelchen anderen Heinis noch ne Erlaubnis zum Filmen einholen muß…solange ich die Allgemeinheit filme und kein bestimmtes Gebäude, z.B. ein 360grad Schwenk in 50metern Höhe über ein Dorf…

meine Frage kommt eigentlich weil ich vor einiger Zeit mal an einen Knöllchen-Horst / Drohnen-Gegner in Bullen-Tarnung (ein älterer (Ex)Polizeibeamte der nicht im Dienst war) geraten bin der mir was anderes erzählen wollte…und wenn er ne Schrotflinte dabei gehabt hätte meinen Kopter hätte vom Himmel ballern wollen… bei solchen Spinnern braucht man keine Feinde mehr…
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Du wirfst da einfach alles durcheinander.

Die AE ist NUR fürs Starten nötig und hat nichts damit zu tun, was du nach dem Start machst (z.B. filmen).
Die AE regelt evtl. im Vorherein schon gewisse Auflagen , die du zu erfüllen hast.

Filmen unterliegt ganz anderen Genehmigungen und Gesetzen.
Einige denken wohl, dass sie mit AE einfach alles filmen und öffentlich machen dürfen :mrgreen:

Der Start darf grundsätzlich nicht verboten werden. Mit oder ohne AE.
Das OA kann dir das Starten aber u.U. am gewünschten Ort verbieten, wenn da anderes geplant ist.

Die AE erlaubt dir das Starten zu kommerziellen Zwecken, weil da eine erhöte Gefährdung angenommen wird, oder du wegen deines Auftrags nicht einfach landen und weggehen kannst.

Wenn du gewerblichst fliegst, musst du eine AE haben. Und wenn da geschrieben steht, dass du deinen Flug bei der Polizei anmelden musst, ist das eben so. Wenns da nicht drinn steht, dann eben nicjht - verstanden?

Aber bei einem gew. Flug würde ich immer irgendwo bescheid sagen. Selbst bei 5km Entfernung vom Ort.
80 kmh Luftlinie - 15min ? ... !
Macht sich einfach besser, sollte tatsächlich was passieren.
« Bearbeitet von MK007 am 24.02.2015 02:06. »
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Registriert seit: Feb 2015
Beiträge: 153
Summiter meinte
Hallo, ich bin gewerblicher Dienstleister für Luftaufnahmen und bin momentan etwas verwirrt wie die rechtliche und Gesetzliche Lage ist.

.................

Wie Sieht es mit der Veröffentlichung von Luftaufnahmen aus die ein Panorama einer Stadt oder einem Dorf zeigen, z.B. besagte Filmaufnahme mit Überflug über einen See in Richtung Stadtzentrum mit Gotteshaus und Zentrum? Fällt das unter die Panoramafreiheit oder brauch ich für die Veröffentlichung die Freigabe der Stadt?


Du solltest erstmal den Kopter wider verkaufen und die BASICS lernen!

Unglaublich!
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Registriert seit: Dec 2011
Beiträge: 359
Ja Ja, ihr habt alle die Weißheit mit Löffeln gefressen, ist ja gut! Diese Sprüche könnt ihr euch sparen!

Entweder konstruktiv und informativ was dazu beitragen oder einfach mal die Fresse halten, da scheint wohl wieder der Futterneid durchzuschlagen wie es scheint...
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Beiträge: 153
Das hat nix mit Futterneid zutun, sondern damit das du wohl als dienstaleister für Luftaufnahmen unterwegs bist- sprich Fotograf - und noch nicht mal ne Ahnung hast, was die Panoramafreiheit ist!

Wenn du nur ne Leiter oder ein hohes Stativ nimmst um z.b. über einen Zaun zu fotografieren. Dann gilt schon die "Panoramafreiheit nicht mehr! Was glaubst du wie es dann beim fliegen ist??!

Du musstest ausserdem für deine Ae bestimt eine Datenschutzerklärung unterschreiben, auch uas dieser sollte es hervorgehen! Vielleicht ienfach mal die AE die du hoffentlich hast, lesen und verstehen!
« Bearbeitet von izo am 24.02.2015 11:34. »
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Beiträge: 129
Ich bin etwas befremdet, mit welcher Aggression und vermeintlichen Hochnäsigkeit auf eine durchaus berechtigte Frage reagiert wird. Es ist in der Tat nicht immer so leicht, herauszufinden, wen man informieren oder bei wem man eine Genehmigung einholen muss. Polizei, Grundstücksbesitzer, Ordnungsamt, Verkehrsamt, Naturschutz sind sicherlich die üblichen Verdächtigen und persönlich halte ich es immer so, lieber einmal zu viel nachzufragen als einmal zu wenig.

Die Frage des Thread-Eröffners zielte darauf hinaus, ob diese Stellen nur zu informieren wären oder ob von diesen eine Genehmigung einzuholen sei.

Ein Blick in die brandneue AE, die heute eingetroffen ist vom Luftamt Süd (Bayern):

"Umfang der Erlaubnis: Betrieb eines unbemannten...". Da frage ich mich, wie man darauf kommen kann, dass die AE nur für den Start gelten soll?!?!

"Auflagen: Innerhalb geschlossener Ortschaften ist der beabsichtigte Einsatz der zuständigen Polizeidienststelle rechtzeitig vorher anzuzeigen und mit dieser evtl. notwendige Absperrmaßnahmen abzusprechen". Ich würde das im ersten Schritt als reine Informationspflicht verstehen. Weitere Interpretationsmöglichkeit wäre, dass der Flug seitens der Polizei untersagt werden könnte, falls keine Absperrmaßnahmen möglich sind?

Dann gibt es noch Aussagen zu Grundstückseigentümern und Naturschutzbehörden, die im Einzelfall auch Interpretationsmöglichkeiten erzwingen könnten.

Ciao,

David
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Der Threatstarter weiss es ja eh.... besser.
« Bearbeitet von izo am 24.02.2015 11:34. »
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Ahh endlich mal einer der genau versteht was ich meine und was vernünftiges dazu geschrieben hat. Also ich habe bisher noch nie abgesperrt, ich suche mir immer nen Plätzchen wo das nicht nötig ist weil dort meist eh keine Sau vorbeikommt. Und falls doch bitte ich die Personen halt einen Moment mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand zu warten bis ich gestartet/gelandet bin und gut ist.

Ich denke es gibt für die Verwertung von Luftaufnahmen noch keine wirklich klaren Regelungen, Wenn die Panoramafreiheit nicht gelten würde dann müsste ich ja von jedem Bewohner von jedem Haus oder so wo bei einem Panorama auch nur ne Dachspitze zu sehen ist extra ne Erlaubnis einholen. Außerdem ist meistens auch aus der Entfernung vom Boden aus möglich ein relativ ähnliches Panorama zu erstellen, da gilt dann klar wieder die Panoramafreiheit. Ich denke das sollte mal klar geregelt werden damit man nicht immer in irgendeiner Grauzone rumdümpelt. Man könnte es auch so interpretieren das man in der Öffentlichkeit ja auch problemlos eine Menschenversammlung fotografieren darf ohne einzelne Personen rauszupicken, genauso müsste es sich doch ach mit der Ansicht von Häusern in einem Panorama verhalten. Ich fotografiere ja kein einzelnes Haus sondern die Gesamtheit im Panorama. Also da gibts einen Klärungsbedarf finde ich...
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Panoramafreiheit hat nix mit Panoramen zutun!
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Wie gesagt, izo hat scheinbar die Weißheit mit GROOOOOßEN Suppenkellen gefressen… richtig herr dr allwissend?
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Du, ganz einfach. ich berteibe es schon seit ein paar Jahren geweblich. Du hättet dich vielleicht einfach mal vorher schlau machen sollen, als jetzt alles in frage zustellen.

Bin dann raus, der gute man weiss anscheind alles und brauch keine tips.
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nö, von solchen Oberlehrern von Oben runter brauch ich die nicht, stimmt, ganz richtig erkannt.
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Beiträge: 548
Ort: München
@summiter

Glaube es ist schwierig hier im Forum vernünftige Antworten zu erhalten, da wird viel gefährliches Halbwissen weitergegeben.

Zu deiner Frage. Es ist nicht pauschal zu beantworten, ob die reine Informationspflicht an OA und Polizei ausreicht, sondern nach meiner Erfahrung immer Einzelfall abhängig.
Auch wenn eigentlich alles klar geregelt ist, legen die einzelnen Luftfahrtbehörden unterschiedliche Vorgaben fest. In BW (beim lieben Herrn Findling) musste ich immer die Freigaben durch Grundstückseigentümer,
Polizei, OA, Naturschutz, Bundeswehr, Wasserschutzpolizei, Gefahrenabwehr, Flugsicherung usw. vorlegen. Gleiches in RLP. In NRW war es auch erforderlich die Unbedenklichkeit des OA einzureichen.

Von daher habe ich nach einer gewissen Zeit als Standard grundsätzlich alle involvierten Behörden um Freigabe durch Unbedenklichkeit gebeten. Im Einzelfall waren das dann bis zu 7 unterschiedliche Stellen, unabhängig davon, ob ich mit allg. AE oder Einzel AE geflogen bin. Hatte immer den Vorteil, dass am Drehtag alle informiert waren und 'besorgte' Nachfragen von Bürgern bei der Polizei beantwortet werden konnten.
Noch ein Beispiel aus München, hier will das OA (heißt dort KVR) bei einem Dreh zusätzlich eine Gebühr für das Nutzen von öffentlichem Grund. Man wird dort behandelt, wie ein Kamerateam am Boden, d.h. Kosten für die Nutzung des Gehweges mit eigener Absperrung, bis hin zur Sperrungen für Dreharbeiten inkl. Polizei usw. Je nachdem wie aufwendig, um so teurer wird es.
Gleiches gilt in München und Umgebung übrigens auch für Bauwerke und Grundstücke der Schlösser und Seenverwaltung (Chinesischer Turm, Bavaria, englischer Garten uvm.) Auch hier benötigt man eine extra Freigabe. Nicht nur für das starten und landen, sondern auch für das Filmen der entsprechenden Objekte sofern es gewerblich genutzt wird.

Bei Fragen fragen ... ;)
Gruß
Heiko
« Bearbeitet von warmupper am 24.02.2015 12:22. »

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