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Mikrokopter Elektronik einfacher kalibrieren - Ist das möglich ?

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Hallo,

würde gerne eine sachliche Diskussion zum Thema "vereinfachtes Kalibrieren der Mikrokopter Elektronik" anstossen.

Das derzeitige Verfahren ist m. E. etwas umständlich. Bei größeren Rahmenkonstruktionen sehr umständlich und oftmals nur zu zweit durchführbar.

Die Fragestellung ist trivial:

Ist es möglich, den Kalibriervorgang zu vereinfachen? So, wie es Beispielsweise DJI umgesetzt hat.


Die Antwort/en bzw. Lösungsansätze sind freilich nicht so einfach formulierbar, haben jedoch genügend Potential um ernsthaft "laut" darüber nachzudenken.


Gruß Klaus
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...frag doch mal Holger wie er seinen "Big Okto" kalibrier hat..


Gruß
Christian
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Ich habe mir für meinen Kalibrierungsmarathon eine Holzkonstruktion gebaut . Alle Teile aus Holz , Kunststoff und Edelstahl .
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Damit war es zumindest möglich , ohne das man sich die Arme bricht , die Navis von meinen Oktos zu kalibrieren .
Ich schätze mal , das die Genauigkeit damit auch nicht schlechter ist , als wenn ich bei den dicken Koptern sehr ungenau drehe .
« Bearbeitet von markuse am 14.11.2015 21:44. »
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@markuse

So eine ähnliche Vorrichtung habe ich ebenfalls. Aber mal ganz ehrlich, das Zeug mit sich rumzuschleppen macht nicht wirklich Spass.

DJI hat das Kalibrieren wirklich sehr einfach gelöst. Die Kompasskalibrierung nach dieser Vorgehensweise wär ein absoluter Segen für alle MikrokopterUser, weil es einfach Benutzerfreundlicher ist.

Gruß Klaus
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Zitat
DJI hat das Kalibrieren wirklich sehr einfach gelöst


@CamCruiser

Da stimme ich dir zu 200% zu , diese Dreherei ging mir schon bei meinem ersten MK auf den S..... . Am allerbesten wäre natürlich eine Kalibrierung , bei der man wirklich den ganzen Kopter einfach kalibrieren kann . Mit Lipo , Gimbal und allem was dazu gehört , das wird aber wohl ein Wunschtraum bleiben :'( .

Vielleicht mach ich irgendwann den Schritt zum DJI . Aber so ein bisschen Herzblut hängt eben doch an meinen Eigenbaukoptern .
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markuse meinte
Zitat
DJI hat das Kalibrieren wirklich sehr einfach gelöst


@CamCruiser

Da stimme ich dir zu 200% zu , diese Dreherei ging mir schon bei meinem ersten MK auf den S..... . Am allerbesten wäre natürlich eine Kalibrierung , bei der man wirklich den ganzen Kopter einfach kalibrieren kann . Mit Lipo , Gimbal und allem was dazu gehört , das wird aber wohl ein Wunschtraum bleiben :'( .

Vielleicht mach ich irgendwann den Schritt zum DJI . Aber so ein bisschen Herzblut hängt eben doch an meinen Eigenbaukoptern .


Schau Markuse,

das was Du eben geschrieben hast, denken sicherlich viele MK-User. Aber wenn man etwas bewegen möchte muss man die Wünsche und Probleme auch kommunizieren um den Hersteller dazu zu bewegen sich zu diesem Thema mal ersthaft Gedanken zu machen.
Das Produkt Mikrokopter ist uns ja ans Herz gewachsen, sonst wären wir ja hier im Forum nicht präsent.

Aber mal Hand auf´s Herz. Bevor das tausendste Feature kommt, über dessen Sinn und Unsinn man geteilter Meinung sein kann, könnte man die MK-Gemeinde doch mal mit einer simplen und einfachen Kompasskalibrierungsmethode á la DJI überraschen, oder !?

Gruß Klaus
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Zitat
könnte man die MK-Gemeinde doch mal mit einer simplen und einfachen Kompasskalibrierungsmethode á la DJI überraschen, oder !


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Naja so viel ich weis müssen die Magnetwerte der x y z Achse jeweils mal ihr max und min bei der Kalibrierung erreichen. Wie das geschieht ist egal. Was mir am MK gefällt ist das Pipsergeräusch. Hört dies auf wird kein größerer oder kleinerer Magnetwert mehr gefunden und man weis daß man fertig ist. Eine Kalibrierung ähnlich DJI müsste wie folgt funktionieren.
Kalibrierung Starten (Setting 7)
NicK nach hinten
Den MK am Pfeilausleger anfassen und herunterhängen lassen.
So dreht man sich mit dem MK um die eigene Achse.
Der folgende Schritt ist zugegeben einer mehr als bei DJI .
Den Kopter 90° drehen daß der Pfeilauslerger waagerecht zeigt. So auch einmal im Kreis drehen .
Nick nach hinten.
Waagerecht halten und sich mit dem MK einmal im Kreis drehen.
Nick nach hinten.
Ich habs noch nicht probiert sollte aber genauso funktionieren. Jedoch ist es nach MKanleitung etwas genauer.
http://wiki.mikrokopter.de/Erstinbetriebnahme/Step12
« Bearbeitet von fdietsch am 14.11.2015 22:43. »
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Ort: Dachau
fdietsch meinte
Naja so viel ich weis müssen die Magnetwerte der x y z Achse jeweils mal ihr max und min bei der Kalibrierung erreichen. Wie das geschieht ist egal. Was mir am MK gefällt ist das Pipsergeräusch. Hört dies auf wird kein größerer oder kleinerer Magnetwert mehr gefunden und man weis daß man fertig ist. Eine Kalibrierung ähnlich DJI müsste wie folgt funktionieren.
Kalibrierung Starten (Setting 7)
NicK nach hinten
Den MK am Pfeilausleger anfassen und herunterhängen lassen.
So dreht man sich mit dem MK um die eigene Achse.
Der folgende Schritt ist zugegeben einer mehr als bei DJI .
Den Kopter 90° drehen daß der Pfeilauslerger waagerecht zeigt. So auch einmal im Kreis drehen .
Nick nach hinten.
Waagerecht halten und sich mit dem MK einmal im Kreis drehen.
Nick nach hinten.
Ich habs noch nicht probiert sollte aber genauso funktionieren. Jedoch ist es nach MKanleitung etwas genauer.
http://wiki.mikrokopter.de/Erstinbetriebnahme/Step12


Immer noch viel zu umständlich und nicht wirklich innovativ.

Das kalibrieren sollte mit einem Impuls eingeleitet werden und automatisch, nach erfolgreicher Kalibrierung beendet werden. Kontrolle entweder durch LED und/oder Piepser.

Gruß Klaus
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100% confirm Klaus.

Mikrokopter kalibrieren ist ein Graus. Mit der Dji NazaM funktioniert es viel einfacher.
Da sollten sich die Entwickler wirklich etwas einfallen lassen, so macht es keine Freude.

cu Holger
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Mal ne andere Frage: wie oft kalibriert ihr eigentlich?
Ich mache das höchst selten, sprich wenns nicht mehr stimmt oder wenn ich neine neue NC/Kompass habe.
Das ist dan maximal einmal pro Jahr.
Standortmässig ich fliege in der ganzen (kleinen) Schweiz und merke keinen Unterschied bezüglich der Position.
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Starter (MK) meinte
Mal ne andere Frage: wie oft kalibriert ihr eigentlich?
Ich mache das höchst selten, sprich wenns nicht mehr stimmt oder wenn ich neine neue NC/Kompass habe.
Das ist dan maximal einmal pro Jahr.
Standortmässig ich fliege in der ganzen (kleinen) Schweiz und merke keinen Unterschied bezüglich der Position.


@Starter (MK)

Es geht nicht darum wie oft Du, in der "kleinen" Schweiz Deinen Kopter kalibrierst.

Es geht um die Vereinfachung des Kompass - Kalibriervorgangs.

Gruß Klaus
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Hi,

die Kalibriermethode war eins der Argumente, warum wir von MK auf DJI und Pixhawk umgestiegen sind.
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Ich kalibriere eigentlich nur nach dem Neuaufbau. Daher ist das für mich auch kein Aufreger.
Sicherlich könnte HundI 2 Nickknüppelbewegungen rausnehmen . In der Anleitung Step 2 und 4. aber das macht es doch nicht aus. Sicherlich wer permanent den Kontinent wechselt kalibriert vielleicht öfter.
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Ort: Schweiz - Winterthur
Klaus, ich wollte nicht deine "grosse" Welt kritisieren, es nimmt mich nur wunder wie oft ihr den Kompass kalibriert!
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Registriert seit: Mar 2015
Beiträge: 22
Es geht doch eigentlich nicht darum, wie oft ich kalibriere, und oder ob meine Welt groß ist.
Es geht darum, dass es andere Produkte am Markt gibt, die einfacher zu Kalibrieren sind als ein MK. Das ist auch nichts Schlimmes. Ich denke mal, alle Hersteller in diesem Bereich können voneinander lernen :)
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Lumberjack

hat den Sinn einer sachlichen Diskussion und vor allen Dingen das Thema erfasst !

Gruß Klaus
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Zitat
Lumberjack
hat den Sinn einer sachlichen Diskussion und vor allen Dingen das Thema erfasst !


Leider entsteht aus fast jeder Diskussion über techn. Angelegenheiten , fast immer die Grundsatzfrage , bleib ich bei MK oder nicht . Mir persönlich geht das auch immer mehr so .

Kalibration ist ja nicht der einzigste Punkt , ich frage mich ständig , warum ich so viel Geld für Redundant ausgegeben habe . Aber ok , das gehört nicht hier rein .

Bin ja mal gespannt , ob Holger ( H&I ) sich zu diesem Thema äußert .
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Hallo Mikrokoptergemeinde,

Zitat
Mikrokopter Elektronik einfacher kalibrieren - Ist das möglich ?


Grundsätzlich ist es durch Anwendung entsprechender math. Modelle möglich, eine mag. 3D Kalibrierung automatisch und für den Piloten unsichtbar durchzuführen. Sogar störende Magnetfelder können damit während des Fluges kompensiert werden. Nötig wäre nur eine einmalige werksmäßige Kalibrierung des Sensors mit Speicherung der Kal.-Daten im System.
Jedoch erfordern solche Algorithmen hohe Rechenleistungen, die dem MK-System derzeit nicht zur Verfügung stehen.
Von daher ist beim MK-System nicht mit einer Änderung der Kalibrierung zu rechnen.

Hier mal ein Beispiel wie die 3D- Mag.-Daten visualisiert aussehen könnten (rote Kurven x, y & z) und die Umrechnung auf die Kugelkoordinaten (blaue Kurven, hier noch nicht ganz perfekt mit einem PC berechnet).

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Grüße Ren :)
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Lieber Ren,

das ist eine interessante Darstellung.

Liest man zwischen den Zeilen, kaufen wir mit dem MK-System eine veraltete Technik für viel Geld (wenig Rechenleistung), während Mitbewerber wie DJI bereits aktuelle Technik (Prozessoren) einsetzen und für kleines Geld bei gleicher Leistung oder sogar mehr, anbieten?

Der MK Kunde wird jedoch mit gelegentlichen Software-Updates bei der Stange gehalten? Ganz schön clever !

Was das dramatische Abwandern der Kundschaft zum Mitbewerber erklären würde ?

Selbst aktuelle MK-Elektronik ist nur mit sehr hohen Wertverlust zu veräußern ?

cu Holger
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Ort: Henstedt-Ulzburg
Lieber Holger,

ich sehe auch bei DJI noch keine ausreichende Rechenleistung für derartige Berechnungen.
Wir arbeiten jedoch an einem solchen System:
Navi-Ctrl in Flight-Ctrl integrieren

Erfahrungsgemäß ist bei Erscheinen eines neuen Systems dieses bereits veraltet.
Mit updates hält man es dann möglichst lange aktuell.
Hohe Investitionen sind nötig, um ein solches System alle paar Jahre zu erneuern, wer kann sich das schon leisten?

Grüße Ren :)
« Bearbeitet von Ren am 15.11.2015 19:10. »
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Ort: Emmental
Auf die Gefahr hin unsachlich zu sein folgendes: ich sehe nich so recht wo das Problem ist ein Kopter zu kalibrieren.
Oder vielleicht habe ich was falsch gemacht als ich diese hier kalibriert habe, ging eigentlich ganz einfach und recht zügig:

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Ort: D-15378 Hennickendorf
Ja, da kann ich dir nur voll zustimmen. Das hat bisher immer ohne Probleme geklappt, egal ob Hexa, Okto oder X8 ;),

Grüße Stephan
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Beiträge: 108
Bezeichnend für das MK-Forum.

Die Stimmen der Klugscheisser und Selbstdarsteller sind laut aber ohne Inhalt.

cu Holger
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Beiträge: 3601
Ort: Münsterland
Ganz ehrlich Leute! Ist das Kalibrieren wirklich euer Problem?
Ich kann es nicht nachvollziehen, weil sich bei mir bis jetzt jeder Kopter problemlos kalibrieren ließ.
Sowohl die MKs als auch die anderen Platformen, habe da bisher keine großen Unterschiede feststellen können! Beim MK knatterst, bei ZeoUAV bekommt man in der APP möglichst deckungsgleiche Ringe angezeigt, beim DJI sagst ok oder eben nicht! Drehen um Achsen musst du überall!

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