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Kompasskalibrierung - konstruktiver Vorschlag

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Hallo Forum, liebe Entwickler,

ich hätte einen konstruktiven Vorschlag zur Vereinfachung der Kompass-Kalibrierungs-Prozedur.

1. Kopter mit der Nase nach N horizontal aufstellen

2. Kalibrierung einleiten + starten
Nick unten + Gas oben + Gier links -> Kopter piept 1 x

3. Nickachse
Kopter über die Nickachse drehen, bis Knarren aufhört

4. Rollachse
Kopter um 90 Grad nach links oder rechts drehen, Nase zeigt nach W oder E
Kopter über die Rollachse drehen, bis Knarren aufhört

5. Gierachse
keine weitere Drehung nötig, weil die Z-Werte aus den vorhergegangenen Drehungen gespeichert werden (min und max aus beiden Drehungen)

6. Fertig, Kopter piept zur Bestätigung 2 x

Wäre doch m.E. machbar und "fehlbedienungsresistenter" als jetzt?

Gruß, Armin
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Warum schreibst du das nicht hier rein?

http://forum.mikrokopter.de/topic-50899-3.html

Grüße Stephan
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Ort: Dachau
Stephan Lukas meinte
Warum schreibst du das nicht hier rein?

http://forum.mikrokopter.de/topic-50899-3.html

Grüße Stephan


@Stephan Lukas,

Ein Teil seiner Antwort würde Dich verunsichern :mrgreen:

Gruß Klaus
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Ort: zwischen Donau, Isar und Vils
Stephan Lukas meinte
Warum schreibst du das nicht hier rein?

http://forum.mikrokopter.de/topic-50899-3.html

Grüße Stephan


weil ich eine sachliche und konstruktive Diskussion will.

Gruß, Armin
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@ArminW

Dein konstruktiver Vorschlag ist für "die Wupper".

Denn, entweder sie machen es mindestens so einfach wie DJI oder besser. Wenn, dann muss das Drehen über die Ausleger vollständig entfallen.

Aber H&I wird auch auf Deinen Post nicht reagieren, die haben ganz andere Probleme :-)

Gruß Klaus
Entwickler, Admin
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Ort: Ostfriesland
ArminW meinte
ich hätte einen konstruktiven Vorschlag zur Vereinfachung der Kompass-Kalibrierungs-Prozedur.

1. Kopter mit der Nase nach N horizontal aufstellen

2. Kalibrierung einleiten + starten
Nick unten + Gas oben + Gier links -> Kopter piept 1 x

3. Nickachse
Kopter über die Nickachse drehen, bis Knarren aufhört

4. Rollachse
Kopter um 90 Grad nach links oder rechts drehen, Nase zeigt nach W oder E
Kopter über die Rollachse drehen, bis Knarren aufhört

5. Gierachse
keine weitere Drehung nötig, weil die Z-Werte aus den vorhergegangenen Drehungen gespeichert werden (min und max aus beiden Drehungen)

6. Fertig, Kopter piept zur Bestätigung 2 x

Wäre doch m.E. machbar und "fehlbedienungsresistenter" als jetzt?

Super Idee und halte Dich fest:
Das ist tatsächlich auch so genauso schon in der Firmware drin - und schon sehr lange.
Es geht in der Tat mit dem einzelnen Schritt, weil die Z-Achse im ersten Schritt schon mit abgeglichen wird.
Man kann beim Kalibrieren den zweiten Kalibierschritt ohne weiteres überspringen - der Kompass ist trotzdem kalibriert.

Der Umstand, dass man zweimal kalibieren sollte, hat folgenden Grud:
- bei den MK3Mag-Modulen brauchte es den zweiten Schritt
- bei den NCs mit integriertem Kompass ist die Methode quasi redundant. Es werden die besten Messwerte beider Kalibierversuche genommen.

Aber auf vielfachen Wunsch eines einzelnen könnte ich den zweiten Schritt gern raus schmeissen.

Früher hatten wir eine andere Methode zum Kalibrieren des Kompasses: Der MK wurde nur auf der horizontalen Achse gedreht.
Aber bei unserer Inklination von fast 70° sieht der Sensor dabei nicht mal 35% des Magnetfeldes. Entsprechend höher ist dadurch der Messfehler.
Es wäre mathematisch nicht sehr schwierig, die Messwerte intern um den Cosinus des Neigungswinkels zu verlängern, zumal die theoretische Inklination des Magnetfeldes und seine theoretische Stärke über die GPS-Koordinate ohnehin bekannt ist.
Trotzdem bleibe es deutlich ungenauer.

Mir wäre es also lieber, wenn wir das so lassen würden.

Tatsache ist, dass man den Kompass extrem selten kalibrieren muss - vielleicht wenn man mehrere tausen km weit fliegt.
KlausP scheint das sehr oft zu machen, ansonsten würde er nicht so sticheln.

Gruss,
Holger
« Bearbeitet von HolgerB am 19.11.2015 12:11. »
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@ Holger,

ja, ich mache das wirklich sehr oft. Und bei großen Koptern ist es tatsächlich grob umständlich und alleine nicht machbar..

Ernstzunehmende Kundenwünsche (2000 Klicks zu diesem Thema) haben nichts mit "Stichelei" zu tun !

Wenn Du im Versuch mehrmals am Tag die zu Tragenden Lasten, verschiedene Elektroniken und elektromechanische Komponenten wechselst, bist Du gezwungen den Kompass jedesmal neu zu kalibrieren.
Bei einem Kopter mit geringer Spannweite kein Problem, wenn jedoch große Spannweite, dann wirds umständlich.

Gruß Klaus
« Bearbeitet von KlausP am 19.11.2015 12:15. »
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Servus Holger,

rein intersessehalber:

Wie kalibrierst Du den Big Okto?


Gruß aus München!

Christian
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Servus Holger,

super...

Ja, ich würde es begrüßen, wenn die Kalibrierung weiter vereinfacht würde. Mein Wunsch wäre, den zweiten Schritt und auch die weiteren Stickeingaben rauszunehmen. Die angedachte Methode wäre dann wirklich fast "idiotensicher": Norden suchen, Kalibrierung einleiten per Stickbewegung, Drehung über Nick, Vierteldrehung, Drehung über Roll, fertig. Kein weiterer Stickbefehl nötig, kein Spickzettel nötig.

Ich sehe es auch so, dass diese Art der Drehung über Nick und Roll bei steiler Inklination (so wie in Mitteleuropa) sicher die qualitativ bessere ist, weil jede Achse die maximale Erdmagnetfeldstärke "sieht". Die alternative Drehung in der horizontalen Ebene würde bei keiner Achse die volle Erdmagnetfeldstärke messen können und wäre damit auf Berechnungen angewiesen.

Danke für den Support. Finde ich sehr gut!

Gruß, Armin
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Zitat
Aber H&I wird auch auf Deinen Post nicht reagieren, die haben ganz andere Probleme :-)


Was für welche , das interessiert mich brennend ( ernsthaft ) ?.
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Ort: fuerstenberg
HolgerB meinte
Super Idee und halte Dich fest:
Das ist tatsächlich auch so genauso schon in der Firmware drin - und schon sehr lange.
Es geht in der Tat mit dem einzelnen Schritt, weil die Z-Achse im ersten Schritt schon mit abgeglichen wird.
Man kann beim Kalibrieren den zweiten Kalibierschritt ohne weiteres überspringen - der Kompass ist trotzdem kalibriert.


Aber auf vielfachen Wunsch eines einzelnen könnte ich den zweiten Schritt gern raus schmeissen.

Gruss,
Holger



Okay dann ist der Einzelne zufrieden

HolgerB meinte
Der Umstand, dass man zweimal kalibieren sollte, hat folgenden Grud:
- bei den MK3Mag-Modulen brauchte es den zweiten Schritt


Gruss,
Holger




. . . und was machen diejenigen die nach wie vor einen MK3Mag verwenden (wollen) ?

Grüße,
Clemens
Mitglied
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Ort: Apolda ( Weimar Jena )
Ich habe noch die NC1 dann brauche ich den Schritt.
Holger was ist mit dem Tanz , also sich mit dem Kopter um die eigene Achse zu drehen zum Kalibrieren ? Ist einfacher als den Kopter zu drehen zumal bei Konstruktionen die keinen Ausleger in Pfeilrichung haben .
Entwickler, Admin
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Ort: Ostfriesland
fdietsch meinte
Ich habe noch die NC1 dann brauche ich den Schritt.
Holger was ist mit dem Tanz , also sich mit dem Kopter um die eigene Achse zu drehen zum Kalibrieren ? Ist einfacher als den Kopter zu drehen zumal bei Konstruktionen die keinen Ausleger in Pfeilrichung haben .


Steht hier:
Holger meinte
Früher hatten wir eine andere Methode zum Kalibrieren des Kompasses: Der MK wurde nur auf der horizontalen Achse gedreht.
Aber bei unserer Inklination von fast 70° sieht der Sensor dabei nicht mal 35% des Magnetfeldes. Entsprechend höher ist dadurch der Messfehler.
Es wäre mathematisch nicht sehr schwierig, die Messwerte intern um den Cosinus des Neigungswinkels zu verlängern, zumal die theoretische Inklination des Magnetfeldes und seine theoretische Stärke über die GPS-Koordinate ohnehin bekannt ist.
Trotzdem bleibe es deutlich ungenauer.
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nachtaktiv meinte
. . . und was machen diejenigen die nach wie vor einen MK3Mag verwenden (wollen) ?

Das interessiert mich auch...meine NC + MKMag fliegt seit 2010 und ich mag eigentlich nicht aufruesten.

...have fun...
Michi
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Wenn es einfacher geht: ok
Wenn es kritischer wird: No

Habe auch noch MK3Mag im Einsatz und das soll auch so bleiben, denn es funktionierte bisher problemlos.
MK-Betatester
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@ Michi

lass dich nicht verunsichern ;-) wenn du mit deinem Kopter zufrieden bist, lass ihn so.
Meine Kopter (ich fliege nur MK) sind einmal kalibriert im Garten. Fertig.

Sie fliegen den vorgegebenen Wegpunkten mit einer Genauigkeit bis zu 0,30m immer an, fasst bei jedem Wetter.

Eine Ausnahme hatte ich bei einer Veranstaltung in der Innenstadt von Hamburg.
Dort wurden übermäßig starke WLAN-, Video-Sender sowie unzählige Handfunkgeräte während dieser Veranstaltung eingesetzt. Etwa 500.000 Menschen mit ihren Handys kamen dazu. Das Handynetz war zusammengebrochen, WLAN- und Video-Strecken wurden fieberhaft durch Kabel ersetzt...

Was machte der MK?
An dieser Stelle genau das Richtige... die Motoren ließen sich nicht starten!
Durch Druck der Veranstalter habe ich es dann an verschiedenen Orten versucht. Nichts!
Das war der einzige Moment in der ganzen Nutzungszeit der MK-Elektronik, wo ich im nachhinein sehr dankbar war, das der Kopter den Start verweigert hat!
Ich will nicht daran denken, wenn der Kopter bei dieser Menschenmenge versagt hätte!
(bevor jetzt jemand meckert, das über Menschen nicht geflogen werden sollte: Die Flugschneise und das Fluggebiet des Kopters war gesichert;-) alle notwendigen Stellen waren informiert)

Durch diese Erfahrung habe ich weiter entwickelt und bin dann an den in Europa unwirklichsten Orten geflogen. Dort sind PKW's reihenweise in etwa 2km Entfernung stehen geblieben, weil deren Elektronik versagt hat. Dieser Spezial-Kopter mit MK-Elektronik hat seinen Dienst ohne Probleme in 20m Entfernung, ja 20m! verrichtet.

Lieben Gruß
Walter
Mitglied
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Wenn zukünftige Firmware mehr Bezug auf die neue Hardware legt und z.B. der MK3Mag von der Kalibrierung her nicht mehr unterstützt wird, wird man für den Kalibriervorgang vorübergehend eine Firmware Vorversion laden müssen. Der kalibrierte MK3Mag wird danach wohl auch in zukünftigen Firmware- Versionen arbeiten.

Grüße,
Clemens
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roerich_64 meinte
Eine Ausnahme hatte ich bei einer Veranstaltung in der Innenstadt von Hamburg.
Dort wurden übermäßig starke WLAN-, Video-Sender sowie unzählige Handfunkgeräte während dieser Veranstaltung eingesetzt. Etwa 500.000 Menschen mit ihren Handys kamen dazu. Das Handynetz war zusammengebrochen, WLAN- und Video-Strecken wurden fieberhaft durch Kabel ersetzt...


Da habe ich auch noch einen...bei meiner letzten Flugsession habe ich gedacht es waere eine gute Idee, den MK auf so einen rechteckigen Serviceschachtdeckel zu stellen...so als Home-Point Marker halt...

Klarer Fall von "Pffffffrrrrrpf"!
Das Ding war aus Gusseisen oder es waren irgendwelche dicken Leitungen drunter!?
Jedenfalls gabs "Kompass-Fehler" und Puempel1 wollte auch nicht starten :shock:
Wie so oft, war das Problem die Kohlenstoffeinheit...10m weiter war alles paletti :oops:

...have fun...
Michi
MK-Betatester
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Ort: Hesel
Michi,

frag mich jetzt nicht, wen ich noch alles mit dem 'Spezial-Kopter' beeindruckt habe... das waren schon handverlesene Spezialisten 1. Klasse... quer durch Europa ;-)

Ich habe meine Erfahrungen über die Jahre gemacht.

Für dich hoffe ich, du hattest die Katze im Sack :-)

Lieben Gruß
Walter
Mitglied
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Ort: Dortmund und Moorweg
@HolgerB

Ich würde es begrüßen, wenn die alte Kalibriermethode (auch für MK3MAG) alternativ
bestehen bleiben würde. Es gibt - außer mir - bestimmt noch viele Nutzer der älteren Hardware.
Viele von uns sind bestimmt nur reine Hobbyflieger und nutzen ihr Equipment nicht gewerblich oder
semiprofessionell. Diese Zielgruppe wird es sich sicher nicht leisten können, immer die
aktuellste Hardware anzuschaffen.

Michael
Mitglied
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HolgerB meinte
Aber auf vielfachen Wunsch eines einzelnen könnte ich den zweiten Schritt gern raus schmeissen.


Im Zweifel könnte man ja vielleicht eine Auswahl über das Koptertool implementieren. Checkbox mit "erweiterte Kompasskalibrierung" alternativ Auswahl im Dropdownmenü.

Dann kann man entweder die einfache Variante nehmen ohne dauernd an der Funke rumwurschteln zu müssen (selbst ich vergess' das in unregelmäßigen Abständen wieder, an welcher Stelle jetzt ein knüppel zu ziehen war oder eben nicht... Dafür macht man es zu selten) oder alternativ die herkömmliche Variante, wenn man unbedingt noch die doppelte Z Kalibrierung haben möchte.
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@HolgerB

https://www.youtube.com/watch?v=Cz0ix7SYHZ8

Wie habt ihr das Ding kalibriert
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roerich_64 meinte
Eine Ausnahme hatte ich bei einer Veranstaltung in der Innenstadt von Hamburg.
Dort wurden übermäßig starke WLAN-, Video-Sender sowie unzählige Handfunkgeräte während dieser Veranstaltung eingesetzt. Etwa 500.000 Menschen mit ihren Handys kamen dazu. Das Handynetz war zusammengebrochen, WLAN- und Video-Strecken wurden fieberhaft durch Kabel ersetzt...

hallo walter,

welche fernsteuerung fliegst du ?

lg ABH
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Hallo ABH,

Graupner HOTT.

LG Walter
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roerich_64 meinte
Hallo ABH,
Graupner HOTT.
LG Walter


danke für die info !

lg ABH

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