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Stromleitungen beeinflussen den Kompass

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Sry "cm" natürlich :oops:

Gruß Walter
MK-Betatester
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3407
Tja, da gab es hier im Forum einen ellenlangen Thread daß das gar nicht gehen kann.. und es geht doch !
Walter, hast Du noch ne andere Quelle ? Der Shop ist offline.
« Bearbeitet von blattsalat am 01.11.2010 00:35. »
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Registriert seit: Mar 2009
Beiträge: 226
Hi blattsalat,

du meinst den db-electronic Link von Walter? Bei mir geht der. Shop in dem Sinne haben die gar nicht oder? Anrufen oder hinschreiben vermutlich?

Al
MK-Betatester
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3407
Hi,

doch, die haben einen Shop, der ist aber offline. Deshalb dachte ich, die sind tot...

Grüße
Johannes
Mitglied
Registriert seit: Aug 2009
Beiträge: 1599
Ort: Düsseldorf
Bei mir funzt das....Schreibe die Frau Richter an und Du bekommst promt eine Antwort.
http://www.db-electronic.de/index.htm
(Abschirmtechnik)

Gruß Walter
Mitglied
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 1148
Ort: Dortmund
crash meinte
Fazit mein MK steht wie eine "1" bei langen Gasstößen dreht er auch nicht mehr weg !


Dafür sind 15 Gramm doch zu verkraften. :D
Mitglied
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 9
Hallo,

ich habe beim Aufbau darauf geachtet, alle stromführenden Leitungen zu verdrillen und möglichst keine Schlaufen unter der FC zu haben. Nun habe ich den MK mittels Schraubstock arretiert und einen mechanischen Kompass auf die FC gelegt.

Ergebnis: Der Kompass dreht um ca. 20 Grad zwischen Standgas und 1/2 Gas. Unabhängig von der Ausrichtung des MK.

Dabei kam mir folgende Idee bzw. eine Frage an die Entwickler:

Könnte man nicht eine Kompensation dieses Fehlereinflusses in die FC Software einbauen?

Ich stelle mir das so vor:
-MK mit MK3Mag
-MK sicher arretieren (Schraubstock o.ä)
-Kalibriermodus starten
-Standgas
-langsam Gas geben bis Vollgas
-Nun weiss die Software zu jedem Zeitpunkt, wieviel Gas gegeben wird und nimmt den zugehörigen Kompasswert auf. Daraus ergibt sich eine Kennlinie: Gas/Kompasswert
-Da der MK eingespannt ist, wäre bei einer Messung ohne Störeinfluss eine gerade Kennlinie ohne Steigung zu erwarten
-Die FC könnte dabei die gemessenen Werte speichern und dann im Normalbetrieb wieder als Kompensation vom aktuellen Messwert abziehen (abhängig von der aktuellen Gasstellung).

Wäre das eine Möglichkeit oder gibt es andere Einflüsse, so dass diese Idee nicht funktionieren wird?

Gruß
Hetfield
Mitglied
Registriert seit: Dec 2009
Beiträge: 1819
Ort: im Norden von München
Hei,

gute Idee, aber:

Schraubstock ist doch sicherlich aus Eisen oder? :-P (Wird den Kompass nicht unwesentlich beeinflussen)

Wieviele Kennlinien willst Du aufzeichen? Denn wenn die FC die Fluglage regelt, verändern sich ja die Ströme ganz erheblich zu den einzelnen Motoren und es wird sicherlich nicht immer der Gesamtstrom sein, der den Kompass beeinflusst.
Also fast unmöglich, das mit einfachen Mitteln zu kompensieren...


Grüße,

Tom
Mitglied
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 9
Hallo Tom,

vielen Dank für Deine Anmerkungen.

Booner meinte
Schraubstock ist doch sicherlich aus Eisen oder? :-P (Wird den Kompass nicht unwesentlich beeinflussen)


Ok, das könnte sein. Aber da lässt sich sicherlich etwas finden. Abspannen mit Seilen o.ä. ....

Booner meinte
wenn die FC die Fluglage regelt, verändern sich ja die Ströme ganz erheblich zu den einzelnen Motoren und es wird sicherlich nicht immer der Gesamtstrom sein, der den Kompass beeinflusst.


Ja, das hatte ich nicht bedacht. Da hast Du sicherlich recht.

Wie wäre es, wenn man den MK an das MK-Tool hängen würde und jeden Motor einzeln von 0 auf 100% ansteuert? Das wären dann vier Kennlinien.

Wie sich die vier Felder nun gegenseitig beeinflussen, wäre dann die Frage. Sehr wahrscheinlich nicht trivial :( Eine einfache Addition der Kompensationswerte ist wohl zu simpel ... oder doch nicht?

Gruß
Hetfield
Mitglied
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 187
20 Grad Abweichung klingen noch etwas viel. Ich hab zwischen 0 und 3 Grad zwischen 0 und 100% Gas, je nach Richtung. Der Kopter wird da bei 100% Gas so um die 50A verbrauchen. Man muss einfach drauf achten, den Kopter wirklich sauber aufzubauen. Kurze Leitungen, Verdrillung von Leitungen zu den BLs und Motoren und die ganz massive Schlaufenproblematik. Insbesonderes ist etwas kritisch, wenn man mit Platinen den Strom schaltet (also FC oder die Verteilerplatine), weil man dann häufig trotzdem Schlaufen reinbekommt. Bei mir sieht das folgendermaßen aus:
-Motorkabel verdrillt, schon in den Auslegern und dann auf kürzestem Weg an die BLs gelötet.
-Stromleitungen für die BLs sind per Kreuz verlötet. Also praktisch Kabel direkt von einem BL zum gegenüberliegenden. In der Mitte dann wie so ne Art Sternverteiler verlötet. Von unten kommt dann das Akkukabel und ist dort mit einem BTS555 direkt an den Sternverteiler gelötet. Alles weitestmöglich verdrillt. Ergo: Keinerlei Schlaufen, kurze Leitungen.

Eine Kompensation der Kompasswerte mit dem Stromverbrauch erscheint mir wenig sinnvoll. Insbesondere weil der Kompasswert auch je nach Richtung unterschiedlich abweicht. Dazu kommt dann halt noch die Auslastung jedes einzelnen Motors. Ist sicher alles möglich, aber dazu müsste man dann wirklich mit dem Kopter einen großen Kalibrierungsaufwand betreiben.
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Registriert seit: Jan 2010
Beiträge: 28
Ort: Hanau
Hat schon mal einer abgeschirmte Leitungen zu den Motoren verwendet? Es gibt auch ein Kupfergewebe in Schlauchform , dass man über einzelne Adern schieben kann um Kabel/ Drähte nachträglich abzuschirmen.

Gruß

Undertaker
MK-Betatester
Registriert seit: Feb 2009
Beiträge: 3407
Hi,

also die Idee, die Kompassabweichung per Software auszublenden, hat auch was.
So ganz naiv hätte ich folgende Idee: Warum ignoriert die FC nicht einfach den Kompass, solange kein Gierbefehl gegeben wird ?
Oder man senkt die Kompasswirkung automatisch um einen einstellbaren Betrag ab, solange man nicht giert, aber stark beschleunigt.

Keine Ahnung, ob das geht, nur ein Vorschlag.

Grüße
blattsalat
Mitglied
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Ort: D-15537
Undertaker meinte
Hat schon mal einer abgeschirmte Leitungen zu den Motoren verwendet? Es gibt auch ein Kupfergewebe in Schlauchform , dass man über einzelne Adern schieben kann um Kabel/ Drähte nachträglich abzuschirmen.

Damit kann man aber leider keine Magnetfelder abschirmen ;) .
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Registriert seit: Sep 2010
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Ort: Emmental
jreise meinte
Undertaker meinte
Hat schon mal einer abgeschirmte Leitungen zu den Motoren verwendet? Es gibt auch ein Kupfergewebe in Schlauchform , dass man über einzelne Adern schieben kann um Kabel/ Drähte nachträglich abzuschirmen.

Damit kann man aber leider keine Magnetfelder abschirmen ;) .


Weiss jemand, ob Carbon eine abschirmende Wirkung auf Magnetfelder hat?
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Registriert seit: Jan 2009
Beiträge: 3049
Ort: D-15537
Karakara meinte
Weiss jemand, ob Carbon eine abschirmende Wirkung auf Magnetfelder hat?

Nein, das geht auch nicht. Magnetfelder kannst du nur durch viel schweres Eisen abschirmen ;) , oder auch durch eine speziell dafür hergestellte teure Legierung, such mal nach MU-Metall. Das Thema hatten wir im Forum auch schon mal diskutiert http://forum.mikrokopter.de/topic-19089.html.
Mitglied
Registriert seit: Sep 2011
Beiträge: 6
nun ich habe folgendes problem ob das hier hin gehört weiss ich nicht , mein kopter dreht sich nach dem start auf den kopf und fällt zu boden ,das gleiche auch ohne kompass und navi wo soll ich da anfangen mit suchen ?????

vielen dank für eure tipps
MK-Betatester
Registriert seit: Aug 2008
Beiträge: 4885
Ort: München
ckecke Drehrihtung von alle Motoren und ob auf alle Motoren auch richtige Propellers drauf sind.
EGAL, welche Buchstabe auf dem Propeller steht.
Drehrichtung bei MK wird von OBEN gesehen.
.
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Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 2318
Ort: Bayern!
grafvonberga meinte
nun ich habe folgendes problem ob das hier hin gehört weiss ich nicht , mein kopter dreht sich nach dem start auf den kopf und fällt zu boden ,das gleiche auch ohne kompass und navi wo soll ich da anfangen mit suchen ?????

vielen dank für eure tipps


Aber hier ists falsch! Gehört zu Newbie rein...

Ich denk auch, dass ein Propeller falsch rum ist oder Motordrehrichtung falsch ist.

Und das hier lesen und durchführen, checken etc. http://www.mikrokopter.de/ucwiki/Erstinbetriebnahme
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Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 73
Ort: Münster in Westfalen
auch wenn es nicht hier hin gehört: ich hatte mal ein ähnliches Problem, bei mir war es die FC, die verkehrt herum (auf dem Kopf) montiert war.

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