grottenflieger meinte
@ Misthaken,
Off T.
Mh..... hatte ich vorher noch nie gehört.
Meine Flugobjekte in meinen Anfängen bestanden grundsätzlich aus reaktiviertem Schrott meiner Vereinskollegen, von mir mit geringstem Aufwand wieder flugfähig gemacht und somit immer aeronautische Scheußlichkeiten waren, kam häufig zur Begrüßung die Frage "Mit was für 'ner Grotte kommst Du denn heute wieder hier an?"
Das führte zwangsläufig zum Grottenflieger
On T.
aus meiner Sicht fliegt Jam ein irres, auch bei Tag wirklich gut sichtbares Beleutungssetting. An einem Standartrahmen hat er jeweils an einer Seite von vorn bis hinten, rechts bis links, LED-Streifen in einer Farbe geklebt, die in einen geschätzten winkel von 120 - 140 ° abstrahlen. Somit sieht man beispielsweise von links vorn einen Streifen-Winkel aus rot und gelb, von links hinten rot weiss. SUPER Lageerkennung.
Ja, da gab's mal etwas in einem Thread, den ich jetzt nicht als Link habe, wohl aber den Inhalt (Achtung, lang!):
PositionsbeleuchtungSehr sinnvoll zur Lageerkennung
Jamiros sehr sinnvolles Beleuchtungsschema(obwohl die Helligkeit sehr blendend war)
links rot
rechts grün
vorne weiß
hinten blau
Und Jofranks Kommentar dazu:Auch ich bin sehr angetan von der Lösung.
Bereits vor einiger Zeit hatte ich mir überlegt, wie man die Beleuchtung so gestalten könne,
daß sie die Fluglage immer erkennbar macht.
Jamiros System war genau die Antwort auf meine Überlegungen.
Ich habe es mit in Köln angesehen (in seinem Video im Eingangspost war es für mich zu schnell, um es mit dem langsamen Verstand zu verstehen).
Ich möchte das daher mal ein bißchen erklären:
Der Clou bei dem Konzept ist, daß die farbigen LEDs an den Seiten der Ausleger angebracht sind, wobei jede Seite ihre eigene Farbe hat.
Dabei gilt folgende Farbzuordnung:
links = rot
rechts = grün
vorne = weiß
hinten= blauSieht man also den MK beim Vorwärtsflug gerade nach vorn vom Piloten weg, so sieht man nur blau.
Kommt er direkt auf den Piloten zu, so sieht dieser nur weiß.
Steht der MK um 90° quer und man schaut auf die linke Seite, ist er rein rot; dasselbe gilt von rechts: nur grün. Dazwischen gibt's natürlich Mischformen.
Auf diese Weise ist man prinzipiell in der Lage, allein aus der momentanen Farbkombination
die Fluglage / Orientierung in Bezug zum Piloten zu erkennen. Sicherlich muß man einige Zeit üben, um nur danach fliegen zu können.
Die Farbgebung links = rot und rechts = grün entspricht dabei auch der der Positionslichter bei Flugzeugen und Schiffen.
Schwimmnudelfans könnten jetzt eigentlich dieses System auch auf die Nudelfarbe übertragen, wobei für vorne dann weiß durch gelb ersetzt wird, denn weiße Schwimmnudeln habe ich noch nicht gesehen und sie würden sich wohl auch nicht vom Himmel abheben.
Die evtl. zuschaltbaren "Landescheinwerfer" mit je einer 1W-Luxeon o.a. am Auslegerende haben
dann passenderweise die gleichen Farben; die Kombination ist ja auch irgendwie hübsch...
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Aber nochmal ganz genau im Detail:
Erstmal zur Definition:
Kopter von oben gesehen, Motor-Nr. = Ausleger-Nr.
1 = vorn, 2 = hinten, 3 = rechts (immer an 3 Uhr denken), 4 = links
Jetzt die Farbzuordnung:
Ausleger 1 und 2, also die senkrechten:
Links = rot; rechts = grün
Ausleger 3 und 4, also die waagrechten:
Vorne = weiß, hinten = blau
Das führt zu folgenden Ansichten:
Kopter entfernt sich geradlinig vom Piloten:
nur blau ist zu sehen
Kopter kommt geradlinig auf den Piloten zu:
nur weiß
Kopter steht rechtwinklig, Nase nach links oder fliegt tangential im Linkskreis; Pilot im Kreismittelpunkt:
nur rot
dto. im Rechtskreis:
nur grün
Das waren die Grundausrichtungen, wenn der Kopter jeweils in vollen Vielfachen von 90° steht.
Dazwischen sieht man dann jeweils zwei Farben:
1)Nase vom Piloten wegweisend:
Nase leicht schräg nach links:
rot und blau
Nase leicht schräg nach rechts:
grün und blau
2) Nase auf den Piloten zuweisend:
Nase schräg nach links:
rot und weiß
Nase schräg nach rechts:
grün und weiß.
Das bedeutet, immer wenn man weiß sieht, zeigt die Nase zum Piloten und die Steuerungsfunktionen kehren sich um.Auf alle Fälle kann man aber damit die Ausrichtung des MK alleine an der Farbkombination erkennen und danach auch steuern, aber ich stelle mir das Erlernen dessen als eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe vor, für die alleine es sich schon lohnt, einen MK zu bauen...
Das Flackern dürfte bei den weißen und blauen LEDs auftreten, da die Summe der Durchflußspannungen nur der drei in den LED-Streifen jeweils hintereinandergeschalteten LEDs knapp unter der Akkuspannung liegt und wenn diese einbricht, dann werden die LEDs bereits bei geringer Spannungsabnahme dunkel. Das ist also ein guter visueller Indikator für die Akkuspannung, leider alerdings ohne Einstellmöglichkeit der Ansprechschwelle und auch temperaturabhängig, sollte wohl in der Praxis trotzdem brauchbar sein.